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Kultur Der Gründer von Worpswede
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00:10 21.02.2015
Otto Modersohn (18651943) Quelle: dpa

Otto Modersohn war der geborene Landschaftsmaler. Mit Pinsel und Kreide fing er den Zauber der Natur ein. Und doch blieb der Gründer der Künstlerkolonie Worpswede in der Nähe von Bremen für viele nur der Mann an der Seite von Paula Modersohn-Becker (1876-1907). Zu Unrecht, meinen seine Anhänger. Sie schenken dem Vollbartträger mit der Nickelbrille zum 150. Geburtstag am Sonntag sogar ein neues Museum — in Fischerhude.

Modersohn (1865-1943) gründete zusammen mit Fritz Mackensen 1889 die Künstlerkolonie Worpswede. 1895 wurden seine großformatigen Landschaften auf der Ausstellung im Münchner Glaspalast gefeiert. Die frühen Worpsweder Gemälde sind laut Kunsthändler Wilfried Cohrs bis heute begehrt: „Dort ist Frische und Authentizität zu sehen.“ Modersohn war für Cohrs auch ein großartiger Zeichner. Modersohns erste Frau starb im Jahr 1900 an Tuberkulose, ein Jahr später heiratete er die viel jüngere Malerin Paula Becker. „Die beiden haben sich gegenseitig sehr stark inspiriert“, sagt Katja Pourshirazi, Leiterin des Bremer Overbeck-Museums.



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