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Der Kinder-Trickfilm „Chika, die Hündin im Ghetto“ feiert Premiere in Wismar

Wismar Der Kinder-Trickfilm „Chika, die Hündin im Ghetto“ feiert Premiere in Wismar

Batsheva Dagan hat ein Vermächtnis. Sie ist Überlebende der Judenverfolgung durch die Nazis und rastlos in ihrem Bemühen, die Erinnerung wachzuhalten.

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Szene aus dem Trickfilm „Chika, die Hündin im Ghetto“ — erzählt nach den Erinnerungen einer HolocaustÜberlebenden.

Quelle: dpa

Wismar. Batsheva Dagan hat ein Vermächtnis. Sie ist Überlebende der Judenverfolgung durch die Nazis und rastlos in ihrem Bemühen, die Erinnerung wachzuhalten.

Beharrlich warnt sie vor den Folgen von Hass, Ausgrenzung und Gewalt und wirbt für Mitmenschlichkeit, Achtung und Toleranz. „Man hat immer die Wahl zwischen Gut und Böse. Dafür müssen Menschen aber von klein auf lernen, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden“, sagt die 90-Jährige und begründet damit, weshalb sie sich mit dem Thema auch schon an die Jüngsten wendet. In Gesprächen, mit Büchern - und jetzt erstmals auch mit einem Puppen-Trickfilm.

Der im Hamburger Studio Trikk17 entstandene Streifen basiert auf dem gleichnamigen Buch der Kinderpsychologin und Autorin Dagan, die heute in Holon bei Tel Aviv lebt. Erzählt wird die Geschichte einer tiefen Freundschaft zwischen dem jüdischen Jungen Mikash zur Hündin Chika. Beide müssen sich trennen, um zu überleben. Denn die Familie von Mikash kann nur in einem Kellerversteck der von den Nazis angeordneten Deportation und damit dem sicheren Tod entgehen. „Wie alle meine Geschichten hat auch diese ein Happy End. Denn man darf Kindern nie die Hoffnung nehmen“, sagt Dagan.

Zur Premiere des 15-minütigen Trickfilms morgen in Wismar wird sie erneut in Deutschland erwartet. „Der Film war uns aber ein Herzensprojekt. Wir haben nie aufgegeben und sind belohnt worden“, sagt Sabine Matthiesen, Leiterin der Kulturellen Filmförderung MV und Geschäftsführerin des Filmbüros MV in Wismar. Laut Matthiesen steuerte Mecklenburg-Vorpommern 20000 Euro als Filmförderung bei und finanzierte auch das Drehbuch. Frank Pfaff

Uraufführung: Mittwoch, 15.30 Uhr in Wismar, im Kino des Filmbüros MV, Bürgermeister-Haupt-Straße 51-53

OZ

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