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Nachrichten Kultur Der Knoten in der Pistole machte ihn unsterblich
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00:00 06.05.2016
Carl Fredrik Reuterswärd 1996 hinter seiner Bronzeplastik am Sendlinger Tor in München. Quelle: dpa
Stockholm

Der schwedische Künstler Carl Fredrik Reuterswärd ist im Alter von 81 Jahren gestorben. Das bestätigte die Gemeinde Landskrona am Mittwoch, wo er zuletzt gelebt hatte. Reuterswärd ist vor allem durch die Skulptur „Non Violence“ (Keine Gewalt) bekannt, eine Pistole mit einem Knoten im Lauf. Die Bronzeskulptur steht seit 1988 vor dem Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York. Kopien davon sind in 30 Städten der Welt zu finden, darunter in Los Angeles, Peking, Lausanne, Malmö und vorm Kanzleramt in Berlin.

Die Idee zu der verknoteten Pistole sei ihm nach der Ermordung des Musikers John Lennon gekommen, hatte der Künstler zuvor in einem Interview mit der Zeitung „Helsingborgs Dagblad“ gesagt. Sie sollte eine Ehrung für Lennons Vision vom Frieden sein. Lennons Frau Yoko Ono hatte ihn darum gebeten. Bevor die Skulptur vor das UN-Gebäude zog, stand sie im New Yorker Central Park, gegenüber der Straße, in der John Lennon und Yoko Ono lebten.

Reuterswärd wurde 1934 in Stockholm geboren. Seine Werke sind in vielen Sammlungen moderner Kunst vertreten, so im Pariser Centre Pompidou und im Sprengel-Museum in Hannover.

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