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Kultur Der allgegenwärtige Terror
Nachrichten Kultur Der allgegenwärtige Terror
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00:01 18.04.2017

Eigentlich sollte der „Sturm“ bereits am 1. Januar über die Zuschauer hereinbrechen, wurde wegen des Terror-Anschlags auf den Berliner Weihnachtsmarkt verschoben.

Zumindest ist der fast in Echtzeit erzählte Fall (leider) sehr nah dran an der Realität. Stimmig ist auch, dass die vier Ermittler diesmal jeder für sich allein agieren, denn ein wirkliches Team waren sie nie und am Ende ist sowieso nichts mehr so wie es war. Immerhin sorgen sich Faber, Bönisch, Kossik und Dalay bei ihren Alleingängen dann aber doch umeinander. Doch letztlich bleibt jeder auf sich allein gestellt.

Kossik bezahlt die fehlende Teamarbeit vielleicht mit dem Leben. Ein spektakulärer Abgang für Stefan Konarske, der der Meinung ist, dass „man immer gehen soll, wenn es am schönsten ist“. Doch schön ist hier gar nichts. Vor allem das brutale Ende ist harter Stoff für einen Osterfeiertag. Und inhaltlich schwächelt der Sturm mitunter. Würde man eine hochschwangere Frau in Lebensgefahr bringen? Ist es psychologisch ratsam, Gewaltverbrecher in Grund und Boden zu brüllen, wenn man nicht weiter weiß? Wie schlüssig ist die Verbindung fanatischer Terroristen mit dem geldgierigen und enttäuschten Sohn? Viele Fragen, keine Antworten, jede Menge Gewalt und nirgends Hoffnung. Und wie soll es nun weiter gehen für das Dortmunder Team? Wir sind gespannt.

OZ

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