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Kultur Der neue „Mister Tagesthemen“
Nachrichten Kultur Der neue „Mister Tagesthemen“
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00:00 21.04.2016

Neues, „altes“ Gesicht bei den ARD-„Tagesthemen“: Auslandskorrespondent Ingo Zamperoni wird einer der beiden Hauptmoderatoren der „Tagesthemen“. Der 41-Jährige wird im Oktober die Nachfolge von Thomas Roth antreten, der in den Ruhestand geht. Das beschlossen die Intendanten der ARD-Landesrundfunkanstalten gestern bei ihrer Sitzung in Potsdam.

Zamperoni wird die „Tagesthemen“ künftig im Wechsel mit Caren Miosga moderieren.

Zurzeit ist Zamperoni noch ARD-Fernsehkorrespondent in der US-Metropole Washington. Bevor er im Februar 2014 in die USA wechselte, war Zamperoni bereits seit 2012 fester Vertreter für die „Tagesthemen“-Moderatoren Caren Miosga und Tom Buhrow. „Das wird ein Wechsel von einem Traumjob zum anderen“, freute sich Zamperoni. Thomas Roth macht einen hervorragenden Job. Ich freue mich, im Herbst seine Nachfolge antreten zu dürfen und mit dem großartigen Team von ARD-aktuell wieder ganz unmittelbar zusammenzuarbeiten“, sagte er weiter. NDR-Intendant Lutz Marmor lobte Zamperoni als „exzellenten Moderator“, der in Washington zudem seine Reporterqualitäten bewiesen habe. Das Publikum kenne und schätze Zamperoni.

Zamperonis Rückkehr zu ARD-aktuell muss noch der NDR-Verwaltungsrat zustimmen. Bei dem Sender liegt die Federführung für die Gemeinschaftseinrichtung ARD-aktuell, die unter anderem die Sendungen „Tagesschau“, „Tagesthemen“ und „Nachtmagazin“ produziert sowie den Nachrichtenkanal „tagesschau24“ und das Online-Angebot „tagesschau.de“.

Ingo Zamperoni wurde in Wiesbaden geboren. Nach Abitur und Zivildienst studierte er bis 1999 Amerikanistik, Jura und Geschichte in Konstanz, Berlin und Boston. Im Anschluss absolvierte er ein Volontariat beim NDR. Ab 2002 arbeitete er als Reporter und Autor für die ARD-Zulieferredaktion des NDR in Hamburg. Seit 2005 übernahm Zamperoni die Moderation aktueller Sendungen im NDR Fernsehen, darunter das Landesprogramm „Hallo Niedersachsen“ und das Auslandsmagazin „Weltbilder“. Mehrfach vertrat er ARD-Korrespondenten in Washington und London.

OZ

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