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Kultur Die Erde im Porträt
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00:00 26.08.2016
Ein Massai-Kind in der Savanne Tansanias Fotos (4): Markus Mauthe

Walrosse vor Spitzbergen, Eisbären auf Grönland, tanzende Nordlichter über den Wäldern Kanadas, Leoparden in der Savanne, Kalkskulpturen in der Weißen Wüste Ägyptens, knallbunte Aras im Dschungel von Mato Grosso do Sul in Brasilien – was der Umweltfotograf Markus Mauthe vor die Linse kriegt, ist meist spektakulär. Doch was im Bild oft so federleicht daherkommt, ist immer das Ergebnis akribischer Vorbereitung, ausdauernden Wartens und harten Arbeitens.

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Greenpeace-Fotograf und Naturschützer Markus Mauthe mit Fotoshow auf Tour im Norden

Und es ist Handwerk und Kunst mit einer Botschaft. Markus Mauthe fotografiert für die Umweltorganisation Greenpeace und setzt sich mit seinen Bildern vehement für eine intakte Umwelt ein. Der aus einer Fotografenfamilie in Friedrichshafen am Bodensee (Baden-Württemberg) stammende Mauthe sieht sich mit seiner Kamera in der Hand als Botschafter für den Naturschutz. Das Motto des 46-Jährigen lautet: „Wer mit offenen Augen reist, dem können die Probleme der Erde nicht entgehen. Und wer mit dem Herzen dabei ist, dem können die Probleme auch nicht egal sein.“

Jetzt ist Mauthe mit Greenpeace und seinen Bildern und einer Multimedia-Show im Gepäck auf Norddeutschland-Tour. Bis Ende August kommt er mit seiner globalen Fotoshow noch nach Warnemünde, Wismar, Heringsdorf und Zinnowitz in MV, Büsum und St. Peter-Ording in Schleswig-Holstein. Seit Herbst 2013 ist Mauthe mit seiner Foto-Show on Tour, rund 70000 Besucher haben seine Bilder in 260 Städten seitdem gesehen. Und die Message sitzt!

Auf sechs Kontinenten hat Mauthe diese Bilder, alle eine Liebeserklärung an diesen Planeten, aufgenommen. 14 Mal ist er dafür in die entlegensten Winkel der Erde gereist. Ziel des Projekts ist es, sagt er, „die Vielfalt des Planeten mit der Kamera festzuhalten und exemplarisch alle relevanten, teils noch unberührten Lebensräume im Wasser, in Wald, Grasland und Gestein sowie deren Verflechtungen untereinander zu zeigen.“

Markus Mauthe, der seine Karriere mit Industrie- und Werbefotografie begonnen hatte, ist seit mittlerweile 25 Jahren weltweit in der Naturfotografie unterwegs. Seit 2003 arbeitet er mit Greenpeace zusammen. Für ein einziges gutes Bild hockt er manchmal tagelang in der Einsamkeit, bei Eiseskälte oder Bullenhitze, auf 6000 Meter hohen Pässen im Himalaya herum oder taucht in die Tiefen der Weltmeere hinab. Er sagt: „Wenn Wetter und Tiere nicht mitspielen, braucht es für ein einziges gelungenes Foto viel Leidensfähigkeit und Geduld.“

Naturfotograf Markus Mauthe

Geboren wurde Markus Mauthe 1969 in Ludwigshafen am Bodensee. Die Fotografie sei ihm in die Gene gelegt worden, sagt er, da er einer Fotografenfamilie entstammt. Mauthe begann beruflich mit Industrie- und Werbefotografie. Seit 2003 arbeitet er mit Greenpeace zusammen. Von ihm sind die Greenpeace-Multivisionsshows „Planet der Wälder“, „Europas wilde Wälder“ und „Naturwunder Erde“

erschienen.

Auf Tour ist Mauthe bis zum 31.8. Heute im Kurhaus Warnemünde; 27.8. Erlebnispromenade St. Peter-Ording; 28.8. Gästezentrum Südstrand Büsum; 29.8. Zeughaus Wismar, 30.8. Seebrücke Heringsdorf, LED-Leinwand am Strand (jeweils 20 Uhr); 31.8. ab 21 Uhr Promenade Zinnowitz

Michael Meyer

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