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Kultur Die Preise der Berlinale 2017
Nachrichten Kultur Die Preise der Berlinale 2017
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14:22 19.02.2017
Aki Kaurismäki hat nicht viele Worte gemacht. Quelle: Britta Pedersen
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Berlin

Die Internationale Jury der 67. Berlinale unter Vorsitz von Regisseur Paul Verhoeven hat am Samstag die begehrten Bären-Preise vergeben. Auch zahlreiche unabhängige Jury lobten Auszeichnungen aus.

Preise der Internationalen Jury:

GOLDENER BÄR: „Körper und Seele“ („Teströl és lélekröl“) von Ildikó Enyedi (Ungarn)

SILBERNER BÄR, GROSSER PREIS DER JURY: „Félicité“ von Alain Gomis (Frankreich)

SILBERNER BÄR FÜR DIE BESTE REGIE: „Die andere Seite der Hoffnung“ („Toivon tuolla puolen“) von Aki Kaurismäki (Finnland)

SILBERNER BÄR FÜR DIE BESTE DARSTELLERIN: Kim Min-hee in „On the Beach at Night Alone“ („Bamui haebyun-eoseo honja“) von Hong Sang-soo (Südkorea)

SILBERNER BÄR FÜR DEN BESTEN DARSTELLER: Georg Friedrich in „Helle Nächte“ von Thomas Arslan (Deutschland)

SILBERNER BÄR FÜR HERAUSRAGENDE KÜNSTLERISCHE LEISTUNG: Dana Bunescu für den Schnitt von „Ana, mon amour“ von Calin Peter Netzer (Rumänien)

SILBERNER BÄR FÜR DAS BESTE DREHBUCH: Sebastián Lelio und Gonzalo Maza für „A Fantastic Woman“ („Una Mujer Fantástica“) von Sebastián Lelio (Chile)

ALFRED-BAUER-PREIS: „Pokot“ von Agnieszka Holland (Polen)

BESTER ERSTLINGSFILM: „Summer 1993“ („Estiu 1993“) von Carla Simón (Spanien/Katalanien, ab 11 Jahre)

GOLDENER BÄR FÜR DEN BESTEN KURZFILM: „Kleine Stadt“ („Cidade Pequena“) von Diogo Costa Amarante (Portugal)

SILBERNER BÄR FÜR DEN BESTEN KURZFILM: „Träumerei in der Prärie“ („Ensueño en la Pradera“) von Esteban Arrangoiz Julien (Mexiko)

Preise der unabhängigen Jurys:

PREISE DER ÖKUMENISCHEN JURY: „Körper und Seele“ („Teströl és lélekröl“) von Ildikó Enyedi (Wettbewerb); „Investigating Paradise“ („Tahqiq fel djenna“) von Merzak Allouache (Panorama Dokumente); „Mama Colonel“ von Dieudo Hamadi (Forum)

FIPRESCI-PREIS DES INTERNATIONALEN VERBANDES DER FILMKRITIK: „Körper und Seele“ („Teströl és lélekröl“) von Ildikó Enyedi (Wettbewerb); „Pendular“ von Julia Murat (Panorama); „A Feeling Greater Than Love“ („Shu'our akbar min el hob“) von Mary Jirmanus Saba (Forum)

PREIS DER GILDE DEUTSCHER FILMKUNSTTHEATER: „The Party“ von Sally Potter

PREISE DER CICAE (Internationaler Verband der Filmkunsttheater): „Centaur“ von Aktan Arym Kubat (Panorama); „Newton“ von Amit V Masurkar (Forum)

AMNESTY INTERNATIONAL FILMPREIS: „Devil's Freedom“ („La libertad del diablo“) von Everardo González

LABEL EUROPA CINEMAS (Initiative zur Förderung des europäischen Films): „Insyriated“ von Philippe Van Leeuw

TEDDY AWARD (Queerer Filmpreis): „A Fantastic Woman“ („Una mujer fantástica“) von Sebastián Lelio (Spielfilm); „Small Talk“ („Ri Chang Dui Hua“) von Hui-chen Huang (Dokumentation); „My Gay Sister“ („Min Homosyster“) von Lia Hietala (Kurzfilm)

CALIGARI-FILMPREIS: „Der See die See“ („El mar la mar“) von Joshua Bonnetta und J.P. Sniadecki

HEINER-CAROW-PREIS der DEFA-Stiftung: „Fünf Sterne“ von Annekatrin Hendel

PANORAMA PUBLIKUMS-PREIS: „Insyriated“ von Philippe Van Leeuw

GLÄSERNER BÄR (Bundeszentrale für Politische Bildung): „Butterfly Kisses“ von Rafael Kapelinski (Generation 14plus); „Das fünfte Schiff“ („Piata lod'“) von Iveta Grófov (Generation Kplus)

GLASHÜTTE ORIGINAL DOKUMENTARFILMPREIS (neu): „Ghost Hunting“ („Istiyad Ashbah“) von Raed Andoni (Frankreich/Palästina/Schweiz)

dpa

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