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Die frühen Jahre: Ernst Barlachs Keramik in Güstrow zu sehen

Güstrow Die frühen Jahre: Ernst Barlachs Keramik in Güstrow zu sehen

Keramische Werke Ernst Barlachs (1870-1938) und seine kurze Lebensstation Höhr/Westerwald sind in der diesjährigen Hauptausstellung der Ernst Barlach Stiftung das Thema.

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Barlachs Selbstbildnis mit Würfelbecher (1903), Steinzeug

Güstrow. Keramische Werke Ernst Barlachs (1870-1938) und seine kurze Lebensstation Höhr/Westerwald sind in der diesjährigen Hauptausstellung der Ernst Barlach Stiftung das Thema. Farbenfrohe, fantasievolle Keramik ist vom 22. Mai bis zum 4. September in Güstrow zu sehen.

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Keramische Werke Ernst Barlachs (1870-1938) und seine kurze Lebensstation Höhr/Westerwald sind in der diesjährigen Hauptausstellung der Ernst Barlach Stiftung das Thema.

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Über mehrere Jahrzehnte, bis hin in die 1930er Jahre, spielte die Keramik in Barlachs Schaffen eine Rolle. Eine konzentrierte „keramische Phase“ gab es von 1902 bis 1908. Er arbeitete zunächst mit der Kunsttöpferei von Hermann Mutz in Altona zusammen, später mit dessen Sohn Richard Mutz in Berlin. Eine ganze Reihe der schönsten Plastiken und Gefäße, die damals entstanden sind, vor allem in Steinzeug, wird im Ausstellungsforum-Graphikkabinett gezeigt. Große Vasen mit sehr reizvollen Masken-Verzierungen sind dabei, auch Reliefs und figürliche Plastiken – alles mit farbigen Glasuren nach alten japanischen Vorbildern, zum Teil auch mit Überlaufglasur.

Aufgrund seiner Spezialkenntnisse auf dem Gebiet der Keramik erhielt Barlach eine Empfehlung ins Rheinland, als Lehrer an die Königliche keramische Fachschule in Höhr/Westerwald.

Erstmalig widmet die Barlach Stiftung Güstrow eine Ausstellung und Publikation dem Frühwerk Ernst Barlachs, dabei insbesondere dieser Station in seinem Leben, die bisher kaum beachtet wurde, für seine künstlerische Entwicklung aber wichtig war, seine Tätigkeit in Höhr vom Herbst 1904 bis zum Frühjahr 1905. Die Taschenbücher Barlachs aus dieser Zeit enthalten mehrere figürliche Skizzen, die in ihrer Gestaltfindung eine auffallende Verknappung zeigen. Im Prozess der Abstraktion, der Formreduktion in der keramischen Arbeit, findet Barlach neue gestalterische Möglichkeiten.

Die Präsentation zu Barlachs Keramik und seinem Aufenthalt im Rheinland gibt über wichtige und bislang unterschätzte Stationen in seinem Leben Aufschluss. Für seine Entwicklung vor der ihn entscheidend prägenden Russland-Reise 1906 hatten diese Lebensetappen große Bedeutung.

Eröffnung: am Sonntag, 22. Mai 2016, um 11.30 Uhr in Güstrow, Heidberg 15

OZ

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