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Kultur „Don Quixote“ in Hamburg: Bravo-Rufe für Ballett
Nachrichten Kultur „Don Quixote“ in Hamburg: Bravo-Rufe für Ballett
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00:00 12.12.2017
Madoka Sugai als Kitri und Alexandr Trusch als Basil tanzen im Ballett „Don Quixote“. Quelle: Foto: Heimken/dpa

. Kastagnetten, Tamburin und Flamenco: Die Bühne der Hamburger Staatsoper hat sich in einen quirligen spanischen Dorfplatz verwandelt. Da wandeln Fächerverkäufer und Mönche in langen Kutten, flanieren Burschen in bunten Westen und Mädchen in feurigen roten Kleidern. Eines von ihnen ist die hübsche Wirtstochter Kitri, die sich unsterblich in den Barbier Basil verliebt hat. Doch ihr Vater ist gegen die Verbindung, er möchte seine Tochter lieber mit einem reichen Adeligen verheiraten. Bevor die beiden trotzdem ihr Glück finden, müssen sie eine Reihe von Abenteuern bestehen – bei denen ihnen Don Quixote und sein Diener Sancho Pansa zu Hilfe eilen. Für seine Interpretation des Ballett-Klassikers „Don Quixote“ von Marius Petipa (1818-1910) ist das Hamburg Ballett am Sonntagabend stürmisch gefeiert worden. Vor allem die beiden Solisten Madoka Sugai als Wirtstochter Kitri und Alexandr Trusch als Basil erhielten langanhaltenden Applaus und Bravo-Rufe für atemberaubenden Spitzentanz und waghalsige Sprünge.

Der Direktor des Wiener Staatsballetts, Manuel Legris, hat den Ballett-Klassiker in der Choreografie von Rudolf Nurejew mit der Compagnie einstudiert. „Die Technik ist sehr anspruchsvoll. Ich fühlte mich geehrt, als John Neumeier fragte, ob ich das Ballett mit seinen Tänzern einstudieren möchte“, sagte Legris, der noch unter Ballettlegende Rudolf Nurejew das Stück getanzt hat.

Hamburgs Ballett-Chef John Neumeier (78) hat den Klassiker von 1869 ausgewählt, um einer neuen Generation von Tänzern eine Bühne zu bieten. Denn seine Devise lautet: Die Tänzer müssen die klassischen Grundlagen beherrschen, um darauf aufbauend modernes Ballett zu tanzen. Als lebensfrohe und immer strahlende Kitri brillierte die 23-jährige Japanerin Madoka Sugai in ihrer ersten Hauptrolle. Auch ihr Partner Alexandr Trusch meisterte die Herausforderungen bravourös.

Carola GroãŸe-Wilde

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