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Kultur Douzette: Stilles Gedenken und neue Erkenntnisse
Nachrichten Kultur Douzette: Stilles Gedenken und neue Erkenntnisse
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00:00 25.09.2018
Barth

An seinem 184. Geburtstag wird heute in Barth traditionell der bekannte Maler Louis Douzette (1834 bis 1924) geehrt. Der Douzette-Freundeskreis wird zunächst am Nachmittag bei einem stillen Gedenken am Grab des Künstlers auf dem städtischen Friedhof Blumen niederlegen. Während einer Kaffeetafel im Vineta-Museum, vorbereitet vom Museumsförderverein, werden anschließend Sammler und Mäzene neue Erkenntnisse zu Douzette austauschen. „Einige der Mäzene und Sammler konnten wieder Neues herausfinden und Kunstwerke ankaufen“, sagte Museumsleiter Dr. Gerd Albrecht.

Louis Douzette REPRO: OZ

Douzette brachte es mit seinen Werken zu Weltruhm. Seine spätromantisch angehauchten Stimmungsbilder von Nachtlandschaften trugen ihm den Namen „Mondschein- Douzette“ ein. Wie keinem anderen Maler gelang es ihm, die Nacht zum Gegenstand seiner Bilder zu machen.

Die Familie des in Tribsees geborenen Künstlers zog 1852 nach Barth. Mit 21 Jahren wurde Louis Douzette in Berlin Schüler des Malers Hermann Eschke. Ab 1895 lebte und arbeitete Douzette wieder in Barth. Seine Liebe galt der Ostseeküste. 1910 verlieh ihm die Stadt Barth das Ehrenbürgerrecht.

Mittlerweile wird jedes Jahr Douzettes Geburtstag in Barth begangen. Das Vineta-Museum verstehe sich laut Albrecht nicht als Douzette-Museum. Es wolle einzig Douzette als Maler in allen seinen Facetten zeigen. Mit dem dort eingerichteten Kabinett werde das Ziel verfolgt, in und für die Region mit Douzette präsent zu bleiben.

dl

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