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00:05 14.01.2015
Jan Fedder wird heute 60 Jahre. Quelle: Andre Polling
Hamburg

Filmkollegen schwärmen von der Arbeit mit Jan Fedder. „Er hat dieses Hauptdarsteller-Gen“, findet Drehbuchautor Norbert Eberlein. „Wenn er in einer Szene drin ist, ist es eine Fedder-Szene.“ Für Produzent Markus Trebitsch ist er „die größte Symbiose aus einer ziemlich großen Klappe und einem großen Herzen“.

Fedder selbst will zu seinem Ehrentag heute keinen Rummel, in einem TV-Porträt des NDR ist er heute ab 20. 40 Uhr aber doch zu hören. Und das in der Hamburger Kodderschnauzen-Manier, die ihn bei Fans so beliebt gemacht hat. Er sagt: „45 Jahre mache ich diesen Kladderadatsch hier, diesen Job.“

Oder wenn er als „Großstadtrevier“-Polizist — seit 1992 ist er als Dirk Matthies in der ARD-Vorabendserie — erklärt: „Ich bin nicht nur echter Hamburger, ich bin echter St. Paulianer — das ist ‘ne ganz besonders edle Rasse.“

Nicht nur in der Rolle, auch in der Realität ist Fedder der Junge von St. Pauli. Dort ist er groß geworden — als Kind und als Schauspieler. Am Hafen wächst er auf. Die Mutter ist Tänzerin, der Vater hat eine Kneipe. In Hamburgs berühmtester Kirche — im Michel — singt der kleine Jan im Knabenchor. Später spielt er Kinder- und Jugendtheater. Es folgen kleine TV-Rollen, bis er 1981 auf der Leinwand zu Maat Pilgrim wird: in Wolfgang Petersens Kinoerfolg „Das Boot“. In mehr als 400 Produktionen hat Fedder mitgespielt — norddeutsche Charaktere sind sein Markenzeichen. Für seine Rolle in einem Lenz-Film („Der Mann im Strom“) bekam er 2006 den Deutschen Fernsehpreis. Zurückgezogen vom Filmset hat sich Fedder zuletzt krankheitsbedingt. Nun sei aber alles wieder „tippitoppi“, sagte er in einem Interview. „Ab Februar geht es los — Dreharbeiten für „Großstadtrevier“, „Neues aus Büttenwarder“ und eine Fortsetzung vom „Hafenpastor“



. Dorit Koch

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