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Kultur Ein Fest der Fotos
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00:00 17.05.2017

Es sind zwei Wochen, in denen die Besucher Gelegenheit haben, die Zingster Fotoschau zu besuchen. Mit 20 Ausstellungen, 80 Workshops und 17 Musikvisionsschauen ist das Programm des zehnten Umweltfotofestivals „Horizonte Zingst“ prall gefüllt.

Für die zehnte Ausgabe haben die Organisatoren als Schirmherr den bekannten Fotografen Walter Schels gewinnen können, der die Fotografie in Zingst bereits seit Jahren begleitet hat, mit Ausstellungsbeiträgen und Fotoworkshops. Eine weitere Neuerung 2017: „Wir haben für die zehnte Ausgabe unseres Festivals eine Woche drangehängt“, sagt Simone Marks, die für die Öffentlichkeitsarbeit des Fotofestivals zuständig ist. „So haben auch Pfingsturlauber, die nach Zingst kommen, die Möglichkeit, unser Festival zu sehen.“ Für den kleinen Ort Zingst mit seinen rund 3000 Einwohnern bedeutet das übrigens einen enormen Publikumszulauf. „Im letzten Jahr kamen 40000 Besucher zum Festival“, sagt Simone Marks. Diese Zahl dürfte sich in diesem Jahr noch erhöhen, allein wegen der verlängerten Laufzeit.

Auch die Bilderflut ist wieder enorm. Aus den 15000 Fotos, die im Vorfeld gesichtet wurden, kamen schließlich 1500 Aufnahmen ins Festival. Dadurch ergibt sich eine Vielzahl von Ausstellungen, der ganze Ort atmet in diesen Tagen Fotografie. Dabei ist und bleibt der Hauptgedanke der Zingster Veranstaltung das Thema Umwelt: „Wir sind das einzige Fotofestival in Deutschland, das den Umweltgedanken in den Mittelpunkt stellt“, sagt Simone Marks. In diesem Zusammenhang ist auch das diesjährige Motto des Festivals zu sehen: Es lautet „S.O.S. – Save our Seas“ und soll auf die Verschmutzung der Weltmeere durch Plastikmüll hinweisen. „Zum Festival wird auch der BUND hier vor Ort sein“, erklärt Simone Marks. Auch in den Fotografien findet sich der Umweltgedanke wieder, manchmal auch versteckt. Viele Bilder zeigen die Veränderung der Umwelt, aber: „Wir wollen hier keine Schockbilder zeigen“, sagt Simone Marks. So ist der Fotograf York Hovest mit seiner Schau „100

Tage Amazonien“ vertreten, die das Leben im Regenwald zeigt, auch unter dem Aspekt, dass die Lebensgrundlage der Ureinwohner allmählich zerstört wird. Die Schau ist nur eine von zahlreichen Foto-Ausstellungen, die zum Teil unter der freiem Himmel zu sehen sind. Und die Bilderfluten gibt’s jeden Tag um 22 Uhr am Strand.

Das Festival hat eine breit gefächerte Zielgruppe, vom Urlauber über Hobbyfotografen bis zu Profis. Nicht zuletzt ist das Umweltfotofestival „Horizonte Zingst“ auch ein Treffpunkt der Fotoszene, bei dem sich Profi-Fotografen aus ganz Deutschland austauschen können.

Festivalprogramm

unter:

www.erlebniswelt-

fotografie.de

Thorsten Czarkowski

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