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Eine halbe Million für Kunst

Ahrenshoop Eine halbe Million für Kunst

Bei der 42. Ahrenshooper Kunstauktion waren 160 Werke angeboten

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Auktionator Robert Dämmig mit „Mondlicht über Stralsund“ (1891) von Louis Douzette, das es auf 15 000 Euro brachte.

Quelle: Thorsten Czarkowski

Ahrenshoop. Die 42. Ahrenshooper Kunstauktion lockte auch in diesem Jahr Kunstinteressierte in das Ostseebad. Eine mit 350 Besuchern vollbesetzte Strandhalle zeigte, dass die Auktion nach so vielen Ausgaben immer noch ein stetiges Interesse findet. Am Ende war es der Favorit, der am meisten Geld in die Kasse spülte: Louis Douzettes Ölgemälde „Mondlicht über Stralsund“ von 1891 brachte es auf 15 000 Euro. Damit war es der Ausreißer nach oben, nur wenige Werke lagen im fünfstelligen Preisbereich, unter anderem das Ölbild „Terrassen“ (1952) von Hans Brass, das für 10 000 Euro einen Käufer fand. Insgesamt gingen in der Kunstauktion Werke für rund 500 000 Euro über den Tisch. „Ich bin zufrieden“, meinte ein etwas erschöpfter Robert Dämmig am Samstagabend. „Viel haben wir im mittleren Preissegment verkauft“, so der Auktionator.

In der rund vierstündigen Auktion waren 100 Werke aufgerufen worden, dazu 48 kleinformatige und auch preiswertere Kunstwerke aus dem Kleinen Kabinett, auch einige Plakate. „Insgesamt haben wir in diesem Jahr 160 Werke angeboten“, sagt Robert Dämmig. Neunzig Prozent wurden am Samstagabend versteigert, im Nachverkauf am Sonntag gingen weitere Arbeiten weg, die zunächst keinen Käufer gefunden hatten.

Zur Versteigerung kamen Arbeiten von Künstlern, die im Umfeld der Künstlerkolonie Ahrenshoop gelebt, gearbeitet oder im Ort ausgestellt haben, so die Auktionsphilosophie. Also zeigten viele der angebotenen Werke die Traditionen der Künstlerkolonie Ahrenshoop, natürlich Paul Müller-Kaempff, Louis Douzette oder Elisabeth von Eicken. Und das Kaufinteresse war rege. Karl Malchins „Gehöft am Bodden“ (um 1890) brachte 3300 Euro, Arnold Lyonsgrüns „Wieck Dorfstraße“ (1919) erzielte 1400 Euro, das Bild „Sommerliche Weidelandschaft“ (um 1900) von Paul Müller-Kaempff fand für 6800 Euro einen neuen Besitzer. Vertreten waren auch Werke aus der Künstlerkolonie Schwaan, so kam das „Stillleben mit Weintrauben und Äpfeln“, das Rudolf Bartels um 1925 gemalt hatte, auf stolze 6500 Euro. Auch die Usedomer Künstlerkolonie war mit Arbeiten vertreten, zum Beispiel mit Otto Manigks „Im Wald II“ (1940/41), das für 7500 Euro versteigert wurde.

„Es ist ein Ergebnis wie in den Vorjahren“, zeigte sich Robert Dämmig zufrieden mit der erzielten Summe und dem Publikumszuspruch.

Die 43. Ahrenshooper Kunstauktion steht bereits im Kalender – sie findet am 5. August 2017 statt.

Thorsten Czarkowski

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