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Kultur Einheitsdenkmal kommt fünf Jahre später als geplant
Nachrichten Kultur Einheitsdenkmal kommt fünf Jahre später als geplant
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00:25 29.02.2016

Das seit 2007 geplante Einheits- und Freiheitsdenkmal in Berlin verzögert sich weiter. Es soll nun voraussichtlich erst 2018 fertig werden — fünf Jahre später als geplant. Wie das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung auf dpa-Anfrage mitteilte, ist der Baubeginn erst im kommenden Jahr vorgesehen. Auch mit einer Kostensteigerung ist offenbar zu rechnen.

Derzeit werde die Umsetzung der Denkmalauflagen mit dem Land Berlin abgestimmt, hieß es. Mit der Konkretisierung der Planung sei voraussichtlich eine Budgetanpassung verbunden. Bisher waren maximal zehn Millionen Euro vorgesehen.

Das Denkmal in Form einer riesigen Wippe neben dem Berliner Schloss soll an die friedliche Revolution in der DDR 1989 und an die Wiedergewinnung der Deutschen Einheit erinnern. Es hatte ursprünglich schon 2013 fertig werden sollen. Mehrfach wurde der Termin verschoben — zuletzt auf 2017.

Seit Oktober 2015 liegt nach Angaben des Bundesbauamts die Baugenehmigung vor. Sie enthalte Auflagen für den Denkmalschutz, die vor Baubeginn planerisch geklärt und umgesetzt werden müssten, hieß es.

Das Denkmal soll auf dem Sockel des früheren Nationaldenkmals für Kaiser Wilhelm I. auf der sogenannten Schlossfreiheit entstehen. Unter dem Motto „Bürger in Bewegung“ ist es in Form einer gigantischen goldschimmernden Waage geplant, die von den Besuchern in Bewegung versetzt werden kann. Auf der Oberseite soll der Satz stehen „Wir sind das Volk. Wir sind ein Volk“.



OZ

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