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Kultur Erste Einblicke in Ausstellung von Ai Weiwei
Nachrichten Kultur Erste Einblicke in Ausstellung von Ai Weiwei
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00:00 22.03.2014

Die mit Spannung erwartete Ausstellung des chinesischen Künstlers Ai Weiwei in Berlin wird derzeit aufgebaut. Im Lichthof des Martin-Gropius-Baus sind mehr als 6000 alte Hocker aus der Ming- und Qing-Dynastie dicht an dicht aufgereiht. Die Schemel („Stools“, 2014) aus nordchinesischen Dörfern sollen symbolisieren, was die Menschen bei der Landflucht zurücklassen müssen und verlieren.

Die weltweit größte Ausstellung von Ai Weiwei wird am 3. April eröffnet, auf den Tag genau drei Jahre nach seiner spektakulären Verhaftung. Bis heute ist unsicher, ob der Künstler und Regimekritiker ausreisen darf. „Wir wünschen uns sehr, dass die Bundeskanzlerin das Thema beim Besuch der chinesischen Regierung Ende März anspricht“, sagte eine Museumssprecherin. Ihren Angaben zufolge ist alles Material aus China in Berlin gelandet. Neben den Hockern müssen 3500 handgefertigte Porzellankrabben in Reih und Glied gelegt werden.

Im Vorraum des Museums ist ein riesiger Turm aus Fahrrädern zu sehen, die in China für viele das Hauptverkehrsmittel sind. Insgesamt werden in 18 Räumen 3000 Quadratmeter bespielt.



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