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Kultur Europäischer Filmpreis: Schauspielerin Paula Beer nominiert
Nachrichten Kultur Europäischer Filmpreis: Schauspielerin Paula Beer nominiert
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10:30 09.12.2017
Beim diesjährigen Europäischen Filmpreis hat Paula Beer gute Chancen, als beste Schauspielerin ausgezeichnet zu werden. Quelle: Gregor Fischer
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Berlin

Zum 30. Mal wird am Samstagabend (19.00 Uhr) der  Europäische Filmpreis verliehen. Bei der Gala in Berlin werden die besten europäischen Filme, Schauspieler, Regisseure und Drehbuchschreiber ausgezeichnet.

Schauspieler wie Peter Simonischek, Juliette Binoche, Julie Delpy, Hanna Schygulla und Sandra Hüller werden erwartet. In der Königskategorie Bester Spielfilm ist Deutschland dieses Mal nicht nominiert. Im vergangenen Jahr hatte Maren Ades Drama „Toni Erdmann“ den Hauptpreis gewonnen. Dafür hat in diesem Jahr Simon Verhoevens an den Kinokassen sehr erfolgreicher Flüchtlingsfilm „Willkommen bei den Hartmanns“ Chancen in der Kategorie Beste Komödie. Und die 22-jährige Schauspielerin Paula Beer ist für ihre Rolle in dem Melodram „Frantz“ als beste Schauspielerin nominiert.

Der österreichische Kabarettist und Schauspieler Josef Hader ist für seine Rolle als Stefan Zweig in Maria Schraders Filmbiografie „Vor der Morgenröte“ in der Auswahl als bester Schauspieler. Über die Sieger in den einzelnen Kategorien stimmen die mehr als 3000 Mitglieder der Europäischen Filmakademie ab, deren Präsident der deutsche Regisseur Wim Wenders ist.

Anwärter auf den Hauptpreis für den besten europäischen Spielfilm sind Werke von Regisseuren aus Frankreich, Schweden, Russland, Finnland und Ungarn. Dazu gehören der Berlinale-Gewinner „Körper und Seele“ von Ildiko Enyedi und der Cannes-Gewinner und schwedische Auslands-Oscarkandidat „The Square“ von Ruben Östlund.

Nominiert für den besten Spielfilm ist auch die Flüchtlings-Tragikomödie „Die andere Seite der Hoffnung“ von Aki Kaurismäki. Außerdem am Start: Das in Cannes prämierte Aids-Aktivisten-Drama „120 BPM“ von Robin Campillo und der russische Oscar-Kandidat „Loveless“ von Andrey Zvyagintsev über das Schicksal eines vernachlässigten Jungen.

dpa

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