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14:16 10.08.2018
Wagemutiger Pilot: Rio Durant erhielt in „Solo – A Star Wars Story“ die Stimme von Jon Favreau. Jetzt bekommt Fravreau eine eigene „Star Wars“-TV-Serie. Quelle: Disney/Lucasfilm
Los Angeles

Es war einmal in einer weit, weit entfernten Galaxis. Gefühlt wird man derzeit ja alle naslang dorthin geführt, wo sich Han Solo und Prinzessin Leia gute Nacht sagten (bis der Abenteurer in Han siegte und er die Ehefrau verließ). Und das wird auch so weitergehen. Weitere Filme und Animationsserien werden sich unter Regentschaft der Disneys dem von George Lucas ersonnenen Universum widmen. Und jetzt soll auch die erste“Star Wars“-Realserie mit Schauspielern entstehen.

Die neue Serie spielt sieben Jahre nach „Episode VI“

Vieles ist noch nicht bekannt. Weder wer mitspielt, noch wie die Serie überhaupt heißen soll. Die Handlung setzt sieben Jahre nach der Schlacht um Endor ein, also nach den Ereignissen des Kinofilms „Star Wars Episode VI: Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ (1983).

Das ist der bei Fans eher ungeliebte Film mit dem kitschigen Ende, bei dem die nach Steiff-Plüschbärchen aussehenden Ewoks Dschungelmusik machten und sogar die Geister des guten Obi-Wan Kenobi und des in letzter Sekunde wieder zum Familienmenschen gewordenen Darth Vader beim Siegesfest mitfeierten. Planetenkitsch vom Feinsten.

Damals dachte man, alles würde für immer gut in jener schicksalsgeplagten Galaxis. Kannte sich aber als Jugendlicher noch nicht so mit den Geldgesetzen Hollywoods aus. Erfolg wird dort solange fortgesetzt, bis Misserfolg daraus wird. Wie uns zuletzt die Kino-Episoden „VII“ und „VIII“ zeigten, ist das Böse in der Welt von Prinzessin Leia nach dem Happy End zu neuem Leben erwacht, die einst siegreichen Rebellen befinden sich wieder im Untergrund.

Ein großer Name: Jon Favreau steht für gutes Mainstreamkino

Und mit Kylo Ren, gespielt von Adam Driver, trat der Enkel von Darth Vader in die großen Fußstapfen des Großvaters. Ein Vater- und Onkelmörder - er brachte in zwei aufeinanderfolgenden Filmen die „Star Wars“-Ikonen Han Solo und Luke Skywalker ums Leben. 2019 wird er dann in Episode XI (Start am 19. Dezember 2019) hoffentlich sein finales Fett wegkriegen. In der neuen Serie wird nun – wahrscheinlich – gezeigt werden, wie Glück und Frieden zu kippen begannen. Die Anfänge des Unheils der dritten Kino-Trilogie.

Produzent und großer Name an Bord der Disney-Serie ist Jon Favreau. Geführt wird das Abenteuer, das ebenfalls 2019 zu den Highlights des dann neuen Disney-Streamingdienstes zählen soll, entsprechend unter dem Arbeitstitel „Untitled Stars Wars/Jon Favreau“-Project.

Der Mann aus dem New Yorker Stadtteil Queens war einst ein Verfechter der Indiefilms, hat sich als Schauspieler, Drehbuchautor, Produzent und Regisseur einen Namen gemacht und ist mit der Zeit zu einem der bemerkenswertesten Protagonisten des amerikanischen Mainstreamkinos geworden.

Das 100-Millionen-Budget ist eine Kampfansage an Netflix

Auf Favreaus Konto gehen etwa die ersten beiden „Iron Man“-Filme, die Western-Sci-Fi-Kreuzung „Cowboys & Aliens“ aber auch die warmherzige Imbiss-Romanze „Kiss The Cook“ , in der Favreau selbst die männliche Hauptrolle an der Seite von „Modern Family“-Star Sofia Vergara spielte. Mit „The Jungle Book“ begann 2016 Favreaus Arbeit an Realverfilmungen von Disney-Zeichentrickklassikern. Derzeit dreht er „Der König der Löwen“, angekündigt ist auch eine „Dschungelbuch“-Fortsetzung.

Und „Star Wars“-Erfahrung hat der emsige Favreau auch schon. In der Animationsserie „The Clone Wars“ gab er der Figur des finsteren Mandalorianers und Jedi-Gegenspielers Pre Viszla die Stimme. Und in „Solo“ spricht er den animierten vierarmigen ardennianischen Piloten Rio Durant. Der Vater eines Sohnes und zweier Töchter gilt als eher liebenswerter Typ, der sich das Kind im Manne bewahrt hat.

100 Millionen Dollar beträgt laut „New York Times“ das Budget der zehn Episoden. Kein Kinderspiel also, sondern ein Projekt von „Game of Thrones“-Kaliber. Schließlich will man ab Herbst 2019 die Streamingdienst-Klinge mit Netflix kreuzen. Das Imperium der Maus schlägt zurück. Und benutzt dafür Laserschwerter.

Von Matthias Halbig / RND

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