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Fernsehen Nur 155 Zuschauer: Til-Schweiger-Film scheitert spektakulär
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22:11 03.04.2019
Til Schweiger dürfte das Lächeln mittlerweile vergangen sein. Quelle: dpa
Hannover

Til Schweiger bezeichnete seinen Film „Head Full of Honey“ als Tiefpunkt seiner künstlerischen Karriere. Sein Remake zu „Honig im Kopf“ wurde in den USA regelrecht zerrissen. Seit dem 21. März läuft der neue Schweiger-Film auch in den deutschen Kinos – und es geht offenbar noch schlechter.

Am vergangenen Wochenende kauften sich nur 155 Zuschauer ein Kinoticket. Bereits das Eröffnungswochenende ging mächtig in die Hose, die Gesamtbilanz fällt somit ernüchternd aus: 6388 Zuschauer bei 86 Kopien. Schweigers Film spielte insgesamt 57.774 Euro in Deutschland ein. Eine magere Ausbeute.

Zum Vergleich: Das Original lockte über sieben Millionen Filmfans in die Kinos und entwickelte sich zu einem wahren Kassenschlager.

Warum wird der Film in Deutschland gezeigt?

„Head Full of Honey“ floppte bereits in den USA. Die Amerikaner ließen nur knapp 11.000 Euro an den Kinokassen, nach wenigen Tagen wurde der Film abgesetzt. Kann man deswegen von einem Flop sprechen? Til Schweiger findet nicht: „Ich finde es so witzig, wie hier alle aufgesprungen sind. Flop? Ein Flop ist, wenn viel Werbung gemacht wird und keiner ins Kino geht“, sagte Schweiger damals zu „Bild“.

Sein Film sei ohne Werbung in vier Kinos gelaufen, „wurde von drei Leuten rasiert und ist anschließend wieder aus den Kinos gekommen“, Flop geht anders. Die deutschen Kinobesucher dürften seine These widerlegen.

Doch warum läuft der Streifen überhaupt noch in den heimischen Kinos? Das dürfte einen einfachen Grund haben, und hat vermutlich nichts mit dem Besucherandrang zu tun: „Head Full of Honey“ bekam etwa 4,6 Millionen Euro Fördergeld aus Deutschland – Voraussetzung dafür ist ein deutscher Kinostart.

Von RND/Alex Krenn

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