Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Fernsehen Stippvisite bei der Schwesterserie
Nachrichten Kultur Fernsehen Stippvisite bei der Schwesterserie
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:19 13.04.2018
Serientreffen: Gung Pham Kien (Amorn Surangkanjanajai), Sarah Marquardt (Alexa Maria Surholt), Dr. Ludwig Dressler (Ludwig Haas), Dr. Carsten Flöter (Georg Uecker). Quelle: Foto: ARD
Anzeige
München

Wenn zwei Serienwelten miteinander verschmelzen, haben in der Regel alle etwas davon: Die Fans der einen Serie werden animiert, sich auch mal die andere anzuschauen, und das gilt umgekehrt genauso.

Nachdem eine Serienfigur des Dauerbrenners „Lindenstraße“ vor gut vier Monaten der ARD-Krankenhausserie „In aller Freundschaft“ einen Besuch abgestattet hatte, gibt es jetzt eine Stippvisite in umgekehrter Richtung: Die gewiefte Verwaltungsdirektorin der Sachsenklinik, Sarah Marquardt (Alexa Maria Surholt), reist aus Leipzig nach München und besucht in der Lindenstraße ihren Kollegen Dr. Dressler (Ludwig Haas).

Hohe Aufmerksamkeitswerte für beide Serien

Hintergrund des Besuchs: Dressler ist Jurymitglied einer Stiftung, die über Fördergelder für Krankenhäuser entscheidet, und Sarah Marquardt hätte allzu gern seine Stimme für sich und ihre Sachsenklinik. Das Gastspiel ist in den regulären „Lindenstraße“-Folgen am 15.4. und 22.4. jeweils um 18.50 Uhr im Ersten zu sehen.

Von sogenannten Crossover-Episoden wie diesen versprechen sich Fernsehsender hohe Aufmerksamkeitswerte für beide Serien. Etwas Publicity hat in diesem Fall vor allem die „Lindenstraße“ nötig, die in München spielt und in Köln gedreht wird: Die Einschaltquoten der 1985 gestarteten und vom WDR verantworteten Familienserie gehen seit Jahren zurück, nur noch um die zwei Millionen Zuschauer wollen regelmäßig am turbulenten Leben von Mutter Beimer, Iffi Zenker und Co. teilnehmen.

Der 1998 gestartete Dauerläufer „In aller Freundschaft“ vom MDR dagegen zählt zu den erfolgreichsten Serien im Ersten: Zwischen fünf und sechs Millionen Zuschauer schalten ein, wenn sich Dr. Roland Heilmann (Thomas Rühmann) und seine Kollegen kompetent und rührend um die Patienten der Sachsenklinik kümmern.

Erfolg: „In aller Freundschaft“ hat sogar einen Serienableger

Kein Wunder, dass die Weißkittel-Saga mit der Serie „In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte“ 2015 einen Ableger bekommen hat und die Verträge zwischen dem MDR und der Produktionsfirma im vergangenen Jahr bis 2020 verlängert wurden, ein Ende ist derzeit nicht in Sicht.

Der aktuelle Vertrag zwischen dem WDR und Hans W. Geißendörfers „Lindenstraße“-Produktionsfirma läuft dagegen nur noch bis 2019. Wie es danach weitergeht, steht in den Sternen.

Für Aufregung bei den Fans sorgte im vergangenen Jahr die Entscheidung des WDR, die „Lindenstraße“ erstmals in ihrer mehr als 30-jährigen Geschichte in eine fünfwöchige Sommerpause zu schicken. In den sozialen Netzwerken befürchteten daraufhin viele Fans das baldige Aus ihrer Lieblingssendung, und die Erleichterung, als die ARD-Seifenoper wieder auf den Bildschirm zurückkehrte, war groß.

Crossover-Episoden gab es schon früher

Crossover-Episoden sind weder für die „Lindenstraße“ noch für „In aller Freundschaft“ etwas Neues: So reisten vor einigen Jahren sowohl die bissige „Lindenstraßen-Hausmeisterin“ Else Kling, gespielt von der 2006 verstorbenen Annemarie Wendl, als auch die von Marie-Luise Marjan verkörperte Mutter Beimer höchstpersönlich zum Urlaub in den Schwarzwald.

Wo sie auf die Belegschaft der Fernsehserie „Die Fallers“ trafen, die seit 1994 im Fernsehprogramm des Südwestrundfunks zu sehen ist. Protagonisten von „In aller Freundschaft“ bekamen es schon mit Kollegen aus anderen Serien wie „Tierärztin Dr. Mertens“, „Marienhof“ oder „Verbotene Liebe“ zu tun.

Von Martin Weber

Ein Mystery-Filmklassiker von Peter Weir wird im Mai bei Amazon Prime Video neu aufgelegt. In „Picnic at Hanging Rock“ (Deutschlandstart: 10 Mai bei Entertain TV) endet ein Schulausflug mit einem unheimlichen Verschwinden.

17.04.2018

Der sehenswerte Frankenkrimi „Ich töte niemand“ (Sendetermin: Sonntag, 15. April, 20.15 Uhr, ARD) erzählt eine in jeder Hinsicht düstere Rachegeschichte. Die Handschrift von Grimme-Preisträger Max Färberböck ist zu spüren.

13.04.2018
Fernsehen Neu bei Netflix: „Lost in Space“ - Die Weltraumfamilie Robinson startet neu durch

Neuauflage für den amerikanischen Sci-Fi-Kult „Lost in Space“: Am 13. April lässt Netflix die Robinsons in einer Neuauflage der Serie in fernen Welten stranden. Damit könnten sie auch in Deutschland Stars werden.

11.04.2018
Anzeige