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Kultur Filmfestival Venedig: Auszeichnung für Paula Beer
Nachrichten Kultur Filmfestival Venedig: Auszeichnung für Paula Beer
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00:00 12.09.2016

Ehrungen für einen vierstündigen Schwarz-Weiß-Film und eine deutsche Nachwuchsschauspielerin: Beim Filmfestival von Venedig ist am Sonnabend der philippinische Beitrag „The Woman Who Left“ von Regisseur Lav Diaz (57) mit dem Goldenen Löwen für den besten Film ausgezeichnet worden. Als beste Nachwuchsschauspielerin wurde bei der Preisverleihung auf dem Lido die junge Deutsche Paula Beer geehrt.

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Ehrungen für einen vierstündigen Schwarz-Weiß-Film und eine deutsche Nachwuchsschauspielerin: Beim Filmfestival von Venedig ist am Sonnabend der philippinische Beitrag ...

Lav Diaz widmete den Goldenen Löwen seinen Landsleuten. In dem Film geht es um eine zu Unrecht wegen Mordes verurteilte Lehrerin, die nach ihrer Haftentlassung auf Rache sinnt. Der britische Regisseur und diesjährige Jurypräsident Sam Mendes sagte, er und seine Kollegen hätten mit „viel Enthusiasmus“ über den philippinischen Film gesprochen. Er freue sich, dass der Film durch den Preis nun bessere Chancen habe, „von einem großen Publikum“ gesehen zu werden. Deutschland war im Wettbewerb mit Wim Wenders’ Film „Die schönen Tage von Aranjuez“ vertreten, der auf einem Theaterstück des österreichischen Schriftstellers Peter Handke basiert. Bei der Preisverleihung ging der Film leer aus. Dafür bekam Schauspielerin Paula Beer für ihre Rolle in dem Film „Frantz“ des französischen Regisseurs François Ozon den Preis als beste Nachwuchsschauspielerin. Das Melodram ist eine deutsch-französische Koproduktion und spielt kurz nach dem Ersten Weltkrieg.

Der Große Preis der Jury der 73. Mostra ging an „Nocturnal Animals“ des US-Regisseurs und früheren Modedesigners Tom Ford. Als beste Schauspielerin wurde Emma Stone geehrt, die im Eröffnungsfilm „La La Land“ des US-Regisseurs Damien Chazelle mitspielt. Sie nahm den Preis nicht persönlich entgegen. „Ich wünschte, ich könnte da sein, um sicherzugehen, dass es kein Scherz ist“, sagte Stone in einer Videobotschaft.

Als besten männlichen Darsteller ehrte die Jury Oscar Martínez für seine Rolle als zynischer Literatur-Nobelpreisträger im Film „El ciudadano ilustre“ des Argentiniers Gastón Duprat. Den Silbernen Löwen für die beste Regie bekamen dieses Jahr zwei Filmemacher: Der Mexikaner Amat Escalante für „La región salvaje“ und der Russe Andrej Kontschalowski für das Holocaust-Drama „Paradise“. Mendes lobte, bei den 20 Filmen im Wettbewerb habe es „eine wundervolle, erstaunliche Vielfalt“ gegeben.

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