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Kultur Doku „Elterschule“ – Kind schreit, was tun?
Nachrichten Kultur Doku „Elterschule“ – Kind schreit, was tun?
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20:00 10.10.2018
Eine „Situation“: Das Kind schreit, tobt, blockiert, Mutter und Oma sind ratlos. Quelle: Mindjazz
Hannover

In Ralf Büchelers und Jörg Adolphs Dokumentarfilm wird viel geschrien. Es wird geboxt, gebissen und gekratzt. Es wird mit Messer und Gabel geworfen. Bisweilen wälzen sich die kleinen traurig-brüllenden Helden auf dem Boden. Die Eltern dieser oft scheinbar grundlos aggressiven Kinder sind heillos überfordert.

Der Psychologe strahlt Ruhe aus im größten Gefühlschaos

Hilfe finden sie in einer Klinik in Gelsenkirchen, in der Abteilung Pädiatrische Psychosomatik, deren Arbeit in „Elternschule“ dokumentiert wird. Hier werden Eltern wie Kinder stationär aufgenommen. Auf sie wartet eine ausgeklügelte Therapie.

Bücherei und Adolph zeigen die Arbeit des Teams um den leitenden Arzt. Psychologe Dietmar Langer strahlt eine unglaubliche Ruhe im größten Gefühlschaos aus. Bisweilen wirkt er wie ein vermeintlich allwissender Psychoguru.

Die Filmemacher nehmen eine rein beobachtende Rolle ein, weshalb jeder Blick über die Grenzen der Klinik hinaus fehlt. Zum Tagesablauf gehören Ess- und Schlaftraining, genau wie die zeitweise Trennung von Eltern und Kindern, um beispielsweise den stressfreieren Besuch einer Kita überhaupt erst zu ermöglichen. Und es gibt Gespräche vor allem mit Müttern, die lernen sollen, dem Nachwuchs Grenzen zu setzen oder loszulassen. Väter kommen im Film seltsamerweise kaum vor.

Von Ernst Corinth / RND

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