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Kultur „Hunter Killer“: Dynamik in der Hi-Tech-Röhre
Nachrichten Kultur „Hunter Killer“: Dynamik in der Hi-Tech-Röhre
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06:00 25.10.2018
Jetzt Ruhe bewahren: Joe Glass (Gerard Butler) steht vor einer Situation, die mehr als ernst ist. Quelle: Foto: Concorde
Hannover

Die Klassiker des U-Boot-Thrillers heißen immer noch „Das Boot“ (1981) und „Jagd auf Roter Oktober“ (1990). Nun macht sich der Südafrikaner Donovan Marsh daran, dem Genre ein Update zu verpassen. Keine rostigen Metallkatakomben prägen das Bild seines Films „Hunter Killer“, sondern Hightech-Equipment.

Die US-Flotte soll in einen Weltkrieg hineingezogen werden

Unter dem Kommando von Captain Joe Glass (Gerard Butler) wird ein U-Boot zu einer Rettungsmission in den Arktischen Ozean entsandt. Die Besatzung entdeckt ein amerikanisches U-Boot, das von einem russischen Torpedo getroffen wurde – und daneben ein angeschossenes russisches Unterwassergefährt.

Die unübersichtliche Lage ist das Ergebnis eines Putschversuches des russischen Verteidigungsministers, der den eigenen Präsidenten gefangen hält und die US-Flotte in einen Weltkrieg hineinziehen will. Glass soll den Präsidenten im Verbund mit einem Navy-Seals-Team befreien.

Dieser Kniff erlaubt es Marsh, immer wieder aus der Enge des U-Bootes auszubrechen. Marsh entwirft einen dynamischen Thriller, der zu Lande und unter Wasser Spannung generiert und seine Lösungsansätze jenseits klassischer Freund-Feind-Schemata sucht. Sogar Hauptdarsteller Butler darf hier mehr mit Köpfchen als mit Muckis arbeiten.

Von Martin Schwickert / RND

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