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Frankreich trauert um Johnny Hallyday

Paris Frankreich trauert um Johnny Hallyday

Er war der Rocker à la française und auch Schauspieler

Paris. Er füllte Stadien, gehörte zu Frankreichs Musikikonen. Johnny Hallyday bekam in seiner über 50-jährigen Karriere so viel Goldene und Silberne Schallplatten wie kaum einer seiner Landsleute. Nun ist der Rocksänger in der Nacht zu Mittwoch gestorben. Der Nachwelt hinterlässt er über 100 Millionen Tonträger und Ohrwürmer wie „Ma gueule“, (etwa: Meine Schnauze) und „Oh, ma jolie Sarah“ (Oh, meine schöne Sarah).

Der 74-jährige erlag einer Krebserkrankung, so die Agentur AFP unter Berufung auf seine Frau Laeticia. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron äußerte sich betrübt über den Tod Hallydays: „Er hat einen Teil von Amerika in unser nationales Pantheon gebracht.“

Hallyday brachte in den 60ern den Rock’n’Roll nach Frankreich. Dabei interpretierte er ihn auf sehr persönliche Weise, unterlegte ihn mit Country, Hip-Hop, Techno. Mit seiner Reibeisenstimme ersang er sich ein Vermögen. „In Frankreich ist Hallyday unerreichbar“, erklärte Rolling-Stones -Sänger Mick Jagger.

Hallyday (bürgerlich: Jean- Philippe Smet) wurde als Sohn eines belgischen Sängers in Paris geboren. Seine Vorbilder waren der US-Rock’

n’Roll und Elvis Presley.

Parallel zu seiner Karriere als Musiker baute Hallyday an seiner Schauspielerlaufbahn. Er drehte etwa mit Jean-Luc Godard und Claude Lelouch.

Drogen, Steuerflucht, Scheidungen: Seiner Beliebtheit schadeten Schlagzeilen nie – Hallyday verkörperte den Traum von Freiheit und den Erfolg des kleinen Mannes.

Sabine Glaubitz

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