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Frauen spielen die Hauptrolle beim Tribeca Filmfest

Festival in New York Frauen spielen die Hauptrolle beim Tribeca Filmfest

Frauen und Technologie stehen im Vordergrund des diesjährigen Tribeca Filmfests. Fast die Hälfte der Hauptfilme stammt von Frauen, außerdem soll die „Time's Up“-Bewegung gefeiert werden. Auch deutsche Beiträge stehen auf dem Programm.

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Mit Filmen von Frauen beginnt und schließt das diesjährige Tribeca Filmfest.

Quelle: Peter Foley/epa

New York. Virtuelle Realität, digitale Formate und der wachsende Einfluss von Frauen: Das diesjährige Tribeca Filmfestival, das am Mittwoch in New York beginnt, wird geprägt von einem Umbruch in der Filmindustrie.

Rund 200 Spielfilme, Dokumentationen, Kurzfilme, TV-Serien, Online-Produktionen und Konzepte virtueller sowie erweiterter Realität stehen auf dem Programm. Von den mehr als 90 Hauptfilmen sind fast die Hälfte unter der Regie von Frauen gedreht worden - ein neuer Rekord für Tribeca.

„Wir wollen neue Stimmen und Frauen vor und hinter der Kamera hervorheben“, sagte Programmdirektorin Cara Cusumano der Deutschen Presse-Agentur. „Deswegen öffnen und schließen wir mit Stücken von Frauen.“

Die 17. Ausgabe beginnt mit dem Dokumentarfilm „Love, Gilda“. Regie bei dem Werk über die US-Komikerin Gilda Radner führte Lisa D’Apolito. Den Schlusspunkt setzt am 28. April die Dokumentation „The Fourth Estate“ der Filmemacherin Liz Garbus über die „New York Times“ während Donald Trumps Präsidentschaft. Herzstück des Festivals, das kurz nach den Terroranschlägen auf das World Trade Center 2001 gegründet wurde, ist die Science-Fiction-Romanze „Zoe“ von Regisseur Drake Doremus mit Ewan McGregor und Léa Seydoux.

Die „Time's Up“-Initiative gegen sexuelle Gewalt und Belästigung wird zudem eine Veranstaltung mit Stars wie Ashley Judd, Julianne Moore und Sienna Miller ausrichten. Die Initiative will der Belästigung von Frauen in der Filmindustrie und im Berufsalltag allgemein ein Ende bereiten.

Deutschland ist unter anderem mit dem Kurzfilm „Blind Audition“ des Berliners Andreas Kessler über zwei Violinisten vertreten. Auch mehrere Co-Produktionen werden gezeigt, wie die Weltpremiere der deutsch-britisch-australischen Doku „Island of the Hungry Ghosts“ über eine Krabbenwanderung sowie der deutsch-griechisch-zyprische Film „Smuggling Hendrix“ über einen Musiker im krisengeplagten Zypern.

„Unser Fokus ist visuelles Geschichtenerzählen,“ sagt Programmdirektorin Cusumano. „Film ist das Fundament, aber wir haben es ausgeweitet, indem wir Online-Produktionen und neue Technologien integrieren. Es ist wirklich spannend, wie schnell sich neue Konzepte weiterentwickeln.“

dpa

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