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Kultur Fünf Baftas, aber kein Rekord für US-Musical „La La Land“
Nachrichten Kultur Fünf Baftas, aber kein Rekord für US-Musical „La La Land“
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00:05 14.02.2017

Oscar-Favorit „La La Land“ hat in London fünf britische  Filmpreise abgeräumt. Die Musical-Romanze siegte in einigen wichtigen Kategorien, etwa als Bester Film. Einen neuen Rekord bei den Baftas schaffte der Film aber nicht. Elfmal nominiert, hätte er „Butch Cassidy And The Sundance Kid“ („Zwei Banditen“) überholen (1969: 9 Trophäen) können.

Neben der Besten Kamera (Linus Sandgren) und dem Besten Soundtrack (Justin Hurwitz) wurde das launige Musical bei den 70. Baftas auch für die Beste Regie (Damien Chazelle) und Beste Hauptdarstellerin (Emma Stone) prämiert. Der Preis für den Besten Hauptdarsteller ging nicht an den singenden Ryan Gosling, sondern an Oscar-Favorit Casey Affleck für seine Rolle im US-Drama „Manchester By The Sea“, das sich mit dem besten Original-Drehbuch gegen „La La Land“ durchsetzte.

Regisseur Ken Loach, dessen Sozial-Drama „Ich, Daniel Blake“ als Herausragender Britischer Film ausgezeichnet wurde, attackierte die britische Regierung für ihre „Brutalität“ gegenüber armen Menschen. Ansonsten blieben die Baftas politisch eher harmlos.

Am Ende erhielt Komiker-Legende Mel Brooks („Spaceballs“) den Ehrenpreis. Der 90-Jährige sorgte mit seiner Dankesrede für den lustigen Ausklang. „Das ist der einzige Award, den ich nicht auf ebay verkaufe“, scherzte er.

Ph. Dethlefs

OZ

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