Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Kultur Gauck bei Eröffnung des Nordischen Klangs
Nachrichten Kultur Gauck bei Eröffnung des Nordischen Klangs
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:41 04.05.2018
Der estnische Botschafter Mart Laanemäe, Joachim Gauck, OB Stefan Fassbinder und Festivalleiter Marko Pantermöller (v.r.) während der Eintragung ins Goldene Buch. Quelle: Peter Binder
Greifswald

Das estnische Polizeiorchester sorgte am Freitagabend für einen stimmungsvollen Einstieg in das Kulturfestival „Nordischer Klang“ in Greifswald. Bis 13. Mai stehen über 40 Veranstaltungen im Kalender. Zur Eröffnung kamen Bundespräsident a.D. Joachim Gauck und der estnische Botschafter Mart Laanemäe.

Estland ist erstmals Schirmherr des Festivals. Zuvor statteten Laanemäe und Gauck dem Greifswalder Oberbürgermeister Stefan Fassbinder (Grüne) einen Besuch im Rathaus ab, um sich beide ins Goldene Buch der Stadt einzutragen. Gaucks Unterschrift ziert nun schon zum dritten Mal den edlen Folianten: Im Mai 2009 war seine Rede beim Stadtempfang der Anlass für den ersten Eintrag – damals in seiner Funktion als früherer Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen.

Vier Jahre später sollte es der Antrittsbesuch als Bundespräsident in MV sein. Nach Greifswald, so Gauck, komme er immer wieder gern. „Und jedes mal fange ich an zu strahlen“, sagt er, denn die Stadt habe sich optisch enorm gewandelt. Es sei ein „Ort des europäischen Weltbewusstseins“, mit einer Universität, „die einen sehr guten Ruf erlangt hat und es versteht, diesen auch hinauszutragen“.

Hase Petra

Mehr zum Thema

Leiterin Franziska Pfaff blickt auf 35 Jahre zurück / Zwei Konzerte zum Jubiläum

02.05.2018

Der Echo ist Geschichte - wie könnte ein künftiger Musikpreis aussehen? In den USA, Frankreich und Großbritannien entscheiden tausende Jury-Mitglieder über Platten oder Filme.

02.05.2018

Manche nennen ihn abgedroschen, andere finden ihn zu politisch - und trotzdem schauen am Ende Millionen zu, wenn Europa beim ESC singt und wertet. Lissabon verspricht eine neue Vielfalt von K-Pop bis zur Oper. Eine Teilnehmerin macht schon jetzt Furore.

03.05.2018

Die #MeToo-Debatte hat die Schwedische Akademie schwer getroffen. Die ehrwürdige Institution steckt in einer ihrer tiefsten Krisen. Nun ziehen die Verantwortlichen für den Literaturnobelpreis eine dramatische Konsequenz.

04.05.2018

Im Zuge der zahlreichen Skandale um den Literaturnobelpreis haben die Autorinnen Katarina Frostenson und Sara Stridsberg die Schwedische Akademie verlassen – der Carl Hanser Verlag hält trotzdem an den Publikationsplänen fest.

04.05.2018

Nach Missbrauchsvorwürfen und weiteren Skandalen hat sich die Schwedische Akademie entschieden, den Literaturnobelpreis in diesem Jahr nicht zu vergeben. Die Pause bietet die Chance, sich auch inhaltlich neu zu bestimmen, meint Nina May.

04.05.2018