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Kultur Geflasht in Rostock: Mark Forster
Nachrichten Kultur Geflasht in Rostock: Mark Forster
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00:01 04.12.2017
Mark Forster (32) am Freitagabend vor rund 5500 Besuchern in der ausverkauften Rostocker Stadthalle Quelle: Foto: Ove Arscholl
Rostock

Da kam sogar die frisch umgebaute Stadthalle in Rostock an ihre Kapazitätsgrenzen: 5500 Besucher waren am Freitagabend zu Mark Forster gekommen, der gerade seine „Tape Wintertournee 2017“ absolviert.

„Tape“, das von Mark Forster 2016 veröffentlichte Album, war also entsprechend stark in der Setlist vertreten: Mit „Sowieso“, „Was Ernstes“ und „Für immer Forever“ startete Mark Forster in den Abend.

Später gesellten sich weitere „Tape“-Songs dazu, so wie „Natalie“, „Die beste Nacht“ oder „Chöre“. Das neue Album hat’s wohl möglich gemacht: Mark Forster schwimmt derzeit auf einer Erfolgswelle, wie die große Resonanz auch in Rostock bewies. Das zum Teil sehr junge Publikum ging von Anfang an mit. Und die Band von Mark Forster – „das Orchesterchen“– brachte die Songs zum Leben, natürlich auch ältere, wie „Auf dem Weg“, „Zu dir“ oder „Karton“.

Nach inzwischen drei veröffentlichten Mark-Forster-CDs liegt ein gut gefülltes Songbook bereit, aus dem sich Mark Forster nach Belieben bedient, wie er es auch in Rostock machte: „Flash mich“ oder „die beste Nacht“, auch der neue Song „Kogong“. Das sind meistens griffige, aber auch mal holprige Textzeilen, die vom Publikum schnell aufgegriffen werden: „Kogong, kogong, es will durch den Beton, will immer im Kopf im Loop wie ’n alter Katy-Perry-Song“ (aus „Kogong“). Das ist eine leicht modifizierte und in Reime gebrachte Jugendsprache, mit der Alltagserlebnisse beschrieben werden. „Ey stranges kleines Leben, verläuft auf Seitenwegen/Ich such die Mitte, doch mein Glück liegt meist daneben“ (aus „Sowieso“) oder „Von der Art her bin ich ein Starker, es gibt nicht vieles, was für mich ein harter Schlag wär“ (aus „Karton“). Auf diese Weise nahm Mark Forster sein Publikum mit, auch mit eingestreuten Anekdoten. Forster ist eben der nette Typ, der zwar oben auf der Bühne steht, aber den Draht nicht verloren hat.

Aus der Sicht des Rostocker Publikums war’s am Freitagabend wohl so, wie es Mark Forster in „Flash mich“ beschrieben hat: „Flash mich noch mal, als wär’s das erste Mal.“ Geflasht waren viele an dem Abend.

Thorsten Czarkowski

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