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Kultur Giacometti: Auf Augenhöhe mit Matisse und Picasso
Nachrichten Kultur Giacometti: Auf Augenhöhe mit Matisse und Picasso
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00:00 10.05.2017

. Bronze, Gips und Terrakotta – zehn Räume Giacometti pur stellt die Tate Modern in ihrer Retrospektive über den Schweizer Künstler vor.

Keine Vergleiche, sondern der Versuch, den Bildhauer, Maler und Grafiker als einen der größten Künstler des 20. Jahrhunderts neben Zeitgenossen wie Matisse und Picasso zu etablieren.

„Giacometti ist ein absolut einmaliger Künstler mit tiefen Wurzeln in der Avantgarde-Bewegung des 20. Jahrhunderts und der internationalen Kunstgeschichte. Sein Werk ist eine Destillation von allem, und das kann man von keinem anderen Künstler sagen“, sagte Tate-Chefin Frances Morris.

Als leitende Kuratorin der Schau „Giacometti“ ist Morris stolz auf die enge Zusammenarbeit mit der Giacometti-Stiftung in Paris. Neue Forschung, „neues Denken“ machten es möglich, Giacometti als einen Künstler zu zeigen, der „nicht nur in Bronze arbeitete“, sondern „ein echter Macher“ war, so Morris.

Er hasste Konventionen, arbeitete mit verschiedensten Materialien und bewegte sich „nahtlos zwischen Antike und Moderne, schöner und dekorativer Kunst“, sagte Morris.

Ergebnis der beispiellosen Zusammenarbeit ist die Präsentation von mehr als 250 Werken von Giacometti, von denen viele erstmals gezeigt werden. Empfangen wird der Besucher von einem ganzen Raum voller zerbrechlich wirkender aufgereihter Köpfe aus Bronze, Gips und Terrakotta. Es sind Abbildungen von Giacomettis Eltern und Geschwistern, verschiedenen Musen, Freunden wie Simone de Beauvoir, und später von Annette, seiner Ehefrau und seinem Modell.

In Paris wurde Giacometti ab 1922 stark von Kubismus und Surrealismus beeinflusst, bevor er nach dem Zweiten Weltkrieg mit der Kreation der typisch hageren Bronzefiguren begann. Höhepunkt der Schau ist die Präsentation der Figurengruppe „Die Frauen von Venedig“, die Giacometti 1956 für die Kunstbiennale von Venedig schuf.

OZ

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