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Kultur Glanz und Glitter: Funkelnde 80er-Party mit Fancy
Nachrichten Kultur Glanz und Glitter: Funkelnde 80er-Party mit Fancy
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14:54 27.08.2018
Glanz und Glitter: Geile Party in Franzburg. Quelle: Ines Sommer
Franzburg

Ein großes, buntes Lichtspektakel darf es schon sein, wenn sich Fancy angesagt hat. Im schwarzen Glitzer-Jakett und mit riesiger Sonnebrille steigt der King der 80er am Samstagabend auf die Franzburger Bühne. Zwei Tänzerinnen wirbeln zu „Flames of Love“ rasant über die Bühne und machen damit das, was sich der 72-Jährige nun wirklich nicht mehr antun muss. Die Fans auf der Tanzfläche nehmen das keinesfalls übel, sondern feiern mit Fancy die alten Hits, denn er bringt ihnen für einen Moment die Partystimmung aus längst vergangenen Zeiten zurück. Doch es sind nicht nur die Babyboomer, die zu den einstigen Chartstürmern „Slice Me Nice“ oder „Lady Of Ice“ abtanzen, die Hofparty beim Kfz-Service Berger zieht auch jüngeres Publikum an. Aus Barth, Lüderhagen, Velgast, Behrenwalde, Zarrendorf, Brandshagen, Richtenberg und natürlich aus Franzburg kommen diesmal mehr als 800 Gäste. Da haben auch die Grillmeister der Feuerwehr reichlich zu tun.

800 Besucher des Hoffestes in Franzburg (Vorpommern-Rügen) feierten aber auch mit Sebastian Hämer, Kyle, Remedy und den Ostsee-O-Linis eine ausgelassene Hogfparty beim Kfz-Service Berger.

Fancy, der eigentlich Manfred Alois Segieth heißt und in München lebt, hat auch eine Menge Autogrammkarten dabei, und die wollen schließlich an den Mann oder besser die Frau gebracht sein. Für jeden Fan nimmt er sich Zeit, schreibt liebevolle Widmungen und macht Selfies. Bert Grünschläger, eigentlich ein Karnevalist des RCC, kann es nicht fassen. „Fancy hat mir meine alten Schalplatten signiert. Er wollte genau wissen, was die damals bei uns gekostet haben“, sagt der Richtenberger und grient übers ganze Gesicht. „Der Sommer unseres Lebens“ oder „Ich und Du“ – mit diesen Hits hat zuvor ein anderer die Herzen der Fans erobert: Sebastian Hämer. Der gebürtige Rostocker nimmt sich vor, auf und hinter der Bühne viel Zeit für seine Zuhörer, denn auch er muss eine unendliche Selfie-Parade über sich ergehen lassen. Eine, die unbedingt auch ein Foto erhaschen wollte, ist Ilona Rösner. Die 60-Jährige aus Pasewalk, die bei ihrer Familie zu Gast ist, wollte sich die Franzburger Party deshalb keinesfalls entgehen lassen. Am Ende des Hoffestes – irgendwann nachts nach zwei Uhr – hat sie mit jedem Künstler ein Bild auf dem Handy.

Opener des Abends ist „Kyle“. Fünf junge Leute, die seit drei Jahren zusammen Musik machen. Entdeckt wurden sie von Bernd Nickel, der sich im Musikhaus Sitte um den Nachwuchs kümmert. Handgemachte Musik ist es auch, die die Party beendet, nämlich mit „Remedy“. Die Jungs um „Steini“, in der Musikerszene rund um Stralsund längst bekannt, sorgen mit Rock und Blues trotz eisiger Kälte noch mal für eine volle Tanzfläche.

Einer der abendlichen Regenschauer über Franzburg kommt übrigens genau in dem Moment, als die Ostsee-O-Linis mit ihrer wie immer genialen Feuershow starten. Aber die Mädels lassen sich davon natürlich nicht unterkriegen. „Ich freue mich, dass der Unternehmer Torsten Berger so etwas für Franzburg auf die Beine stellt. Das ist nicht einer, der nur fordert, sondern auch was gibt. Deshalb möchte ich ihm und den anderen Firmen, die das Hoffest mit unterstützt haben, danken. Und das gilt auch für die vielen fleißigen Helfer, die das Ganze vorbereitet haben“, sagt Franzburgs Bürgermeister Dieter Holder und verrät, dass Stadt und Kfz-Service 2019 was Gemeinsames auf die Beine stellen wollen.

Sommer Ines

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