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Grafische Spurensuche mit Richard Long

Hamburg Grafische Spurensuche mit Richard Long

Werke des britischen Künstlers sind ab Sonntag in der Hamburger Kunsthalle zu sehen.

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Das Bild „Africa Footprints“ entstand 1986. Die Vollton-Lithografie bildet den afrikanischen Kontinent ab.

Hamburg. Seit mehr als vier Jahrzehnten wandert Richard Long durch die Natur. Mit „Richard Long. Prints 1970-2013“ zeigt die Hamburger Kunsthalle von Sonntag bis zum 20.

Oktober erstmalig eine Ausstellung mit sämtlichen Druckgrafiken des englischen Künstlers. Long, geboren 1945 in Bristol, ist vor allem für seine Skulpturen aus Steinen und Holz bekannt. Der 68-Jährige zählt zu den wichtigsten Vertretern der sogenannten Land Art und lässt seit mehr als 40 Jahren Arbeiten überall auf der Welt entstehen, teilte die Kunsthalle mit. Der Künstler nutze „die Bewegung des eigenen Körpers, das Wandern und Gehen in der Landschaft als Maßstab und Medium für seine Kunst“. Er fotografiere seine temporären Skulpturen und überlasse sie anschließend der Witterung und den Gezeiten.

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Richard Longs Skulptur „Mountain Circle“ — ein Kreis aus aufrecht stehenden Kalksteinbruchstücken.

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Long studierte Kunst in Bristol und London, 1972 nahm er an der Documenta teil. 1988 wurde er mit dem Kunstpreis Aachen und 1989 mit dem renommierten Turner-Preis ausgezeichnet. „Die Natur hat einen größeren Einfluss auf mich als ich auf sie“, sagte er einmal. In seinen Skulpturen schichtet er Steine oder Zweige auf, gräbt Linien in die Erde oder transportiert Kiesel von einem Ort zum anderen.

Seine Wanderungen führten ihn in die Anden, die Sahara, auf den Kilimandscharo oder in die Mongolei. Von Anfang an arbeitete er immer parallel in der Landschaft und im Museum oder der Galerie. In Hamburg ist seine Arbeit „Mountain Circle, Frankfurt 1991“ zu sehen, ein Kreis aus aufrechtstehenden Kalksteinbruchstücken.

Als Richard Long 2012 durch einen Teil des Ellsworthgebirges in der Antarktis wanderte, stellte er fest, dass er auf dem festen Eis keine Fußspuren hinterließ. „No Footprints“ heißt das im Offsetverfahren in sechs Farben gedruckte Blatt mit einem Landschaftsmotiv, das er speziell für die Ausstellung schuf. Dort kann man es in einer limitierten Auflage erwerben.

Richard Long. Prints 1970-2013 Hamburger Kunsthalle, bis 20.10., Di.—So. 10—18, Do. bis 21 Uhr

 

OZ

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