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00:00 23.02.2017
Rostock

Diese Blues-Tradition gibt es seit dem Jahr 1997. Also ist es in diesem Jahr bereits das 21. Rostocker Bluesfestival, das am 25. Februar im Rostocker Zwischenbau über die Bühne geht. Vier Künstler werden an diesem Abend auftreten: zunächst die deutsche Band Get The Cat, dann der Gitarrist Abi Wallenstein aus Deutschland, danach die britische Musikerin Rebecca Downes mit ihrer Band und schließlich John Lee Hooker Jr. & Band aus den USA.

John Lee Hooker Jr. (65) ist der Hauptgast des Festivals. Quelle: Foto: Promo

Das Bluesfestival findet in ähnlicher Form auch in Lübeck und Schwerin statt. Der Anspruch in der Rostocker Ausgabe auch diesmal: „Wir wollen einen bunten Mix des Blues servieren“ sagt Veranstalter Dirk Stolzenberg (50). Der Lübecker organisiert das Festival bereits seit dem Beginn 1997. „Am Anfang waren wir zweimal im Mau-Club“, blickt Stolzenberg zurück. „Danach haben wir das Bluesfestival in der Rostocker Pumpe abgehalten.“ Dieser Ort wurde von den Bluesfreunden gut angenommen, erwies sich aber allmählich als zu klein. Darum zog das Rostocker Bluesfestival 2016 in den Zwischenbau um.

Dort fanden sich bessere Bedingungen – mehr Fassungsvermögen und auch ein größerer bestuhlter Bereich. Jetzt können fast 500 Besucher Einlass finden. Die Erfahrungen des Vorjahres haben Dirk Stolzenberg in seiner Entscheidung bestärkt. „In den Jahren davor mussten wir manchmal Leute an der Abendkasse abweisen, da blutet einem als Veranstalter natürlich das Herz“, sagt Stolzenberg. Jetzt ist genug Platz da. „Und auch 120 Sitzplätze!“, ergänzt der Veranstalter – wünschenswert bei dieser fast fünfstündigen Veranstaltung.

Stilistisch soll die Bandbreite auch 2017 abwechslungsreich über den Abend tragen. Der größte Name: Mit John Lee Hooker Jr. ist der Sohn der 2001 verstorbenen Blueslegende John Lee Hooker in Rostock zu Gast, der Musiker steht stilistisch für den Chicago-Blues. Die britische Musikerin Rebecca Jones wird in ihrer Heimat als neuer Star gefeiert, sie kommt mit ihrer Band nach Rostock. „Sie steht in der Tradition der großen britischen Bluesmusiker wie John Mayall oder Alexis Korner“, erläutert Dirk Stolzenberg. Gitarrist Abi Wallenstein, inzwischen 71 Jahre alt, dürfte deutschen Bluesfreuden längst ein Begriff sein, er bringt einen starken Rock-Einfluss mit. Und die deutsche Band Get The Cat mischt den Blues mit Jazz, Funk und Soul. Thorsten Czarkowski

OZ

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