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Händels Messias: Harte Arbeit mit Gänsehautmomenten

Rostock Händels Messias: Harte Arbeit mit Gänsehautmomenten

Katja Taranu, Leiterin der Tanzcompagnie des Volkstheaters Rostock, und Opernsängerin Any Dos Santos Lima zu Gast im OZ-Studio

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Rostock. Seit Februar steht die Idee, den „Messias“ am Volkstheater Rostock zu „vertanzen“– am 5. November ist bereits Premiere. Mit geradezu „händelscher“ Geschwindigkeit – der deutsche Komponist (1685-1759) schrieb sein Oratorium „Messiah“ in nur drei Wochen – ging man hier mit dieser originellen Idee zu Werke. Nicht ganz freiwillig aber dennoch umso energetischer, wie Katja Taranu, Leiterin der Tanzcompagnie des Volkstheaters gestern im OZ-Kulturtalk verriet. Gemeinsam mit Any Dos Santos Lima, die als Sopranistin des Opernchors im „Messias“ mitwirkt, war sie bei OZ-Nachrichtenchef Jan-Peter Schröder und Kulturchef Michael Meyer zu Gast im Talk-Studio der OSTSEE-ZEITUNG.

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Katja Taranu, Leiterin der Tanzcompagnie des Volkstheaters Rostock, und Opernsängerin Any Dos Santos Lima zu Gast im OZ-Studio

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Es war ein interessantes und lockeres Gespräch, das sich vor blauer Kulisse entspann: Von ihrem Auszug aus dem Elternhaus mit zarten zehn Jahren und acht Stunden Tanztraining am Tag erzählte Katja Taranu zu Beginn. Sie machte deutlich, wie hart der Beruf des Tänzers ist. Seit 2013 leitet sie die Tanzcompagnie des Volkstheaters Rostock – als Spielball der Kommunalpolitik, begleitet von der Angst um Spartenschließung, nicht immer ein Leichtes. Das ist es auch nicht für ihre Kollegin Any Dos Santos Lima.

2005 kam die gebürtige Brasilianerin nach Rostock, studierte an der HMT Gesang und ist seit 2008 festes Mitglied im Opernchor des Volkstheaters. „Es ist schon ein Kampf, aber mir ist bewusst, wie wichtig Theater für die Menschen ist. Es bringt sie wieder zu sich selbst“, erklärte sie ihre Motivation. Und dass die von Herzen kommt, spürt man, wenn man die 38-Jährige singen hört. „Wenn ich auf der Bühne stehe ist da so eine Energie, dass ich alles andere vergesse“, so Dos Santos Lima.

Händels Oratorium, das am Volkstheater in einer szenischen Aufführung der Tanzcompagnie mit Solisten des Musiktheaters, dem Opernchor und der Norddeutschen Philharmonie Rostock auf die Bühne gebracht wird, ist für Any Dos Santos Lima nicht nur „das Chorstück schlechthin“: „Als Chorsängerin ist es schon toll, aber ich bin zudem gläubig und stehe hinter allem, was ich da singe“, sagt sie. „ Es sorgt bei mir jedes Mal wieder für Gänsehautmomente.“ Nächster OZ-Kulturtalk: 8. Dezember (19.30 Uhr) mit Carmen Hamann, Inhaberin der Rostocker „Buchbar“

Stefanie Büssing

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