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Kultur Hans Meiser vermisst nach Ende seiner Show nichts mehr
Nachrichten Kultur Hans Meiser vermisst nach Ende seiner Show nichts mehr
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12:34 24.03.2014
Hamburg

„Die Talkshows waren ein Teil meines Lebens. Das Buch ist jetzt aber zu, liegt auf dem Regal. Und heute vermisse ich nichts mehr.“ Auf die faule Haut hat sich der Bildschirmjournalist mit dem markanten grau melierten Lockenschopf aber nicht gelegt, denn Meiser wäre nicht Meiser, hätte er die freie Zeit nicht genutzt, um neue Pläne zu konkretisieren.

Der 55-Jährige ist außerordentlich geschäftstüchtig. Schon vor Jahren hat er gemeinsam mit seinem Haussender RTL in Köln die Produktionsfirma crea-tv gegründet, an der Meiser seit kurzem die Mehrheit hält. crea-tv produziert unter anderem die tägliche RTL-Show „Oliver Geißen“ und für den Mitteldeutschen Rundfunk die Beratungssendung „Der Fall Escher“. Zurzeit ist ein Fernsehfilm für den Westdeutschen Rundfunk in Arbeit, im Juni strahlt RTL die vierteilige Sitcom „Trautes Heim“ aus, in der es um ein schwules Paar geht. Andere Projekte, zum Beispiel auch eine Gerichtsshow, sind in Planung.

Die tägliche Talkshow, als deren Gründer er in Deutschland gilt, ist für Meiser „kein auslaufendes Modell“. Die Dailys seien „ein preiswert zu produzierendes Produkt“, sagt Meiser. An den Themen hätten immer wieder neue Generationen ihre Freude.

Der Journalist, der beim Südwestfunk begann und als erster RTL-Anchorman in der Hauptnachrichtensendung größere Bekanntheit erlangte, will selbst aber auch auf dem Bildschirm präsent bleiben. Im Sommer wird Meiser wieder die Günther-Jauch-Pause mit seinem „Quiz 21“ füllen.



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