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Hiddleston, Elba, Hardy: Kandidaten für James Bond

London Hiddleston, Elba, Hardy: Kandidaten für James Bond

James Bond ist, wie viele Männer gern wären: Verwegen und lässig, im Verführen so versiert wie im Nahkampf. Wer ist der Rolle gewachsen? Noch bevor Daniel Craig überhaupt seinen Abschied aus der Reihe bekannt gibt, bietet das viel Gesprächsstoff. Ein paar Kandidaten.

London. Es ist nicht lang her, da beschäftigte James-Bond-Fans vor allem, ob Daniel Craig nun weitermacht oder hinschmeißt. Jetzt fragt das schon fast keiner mehr, gerätselt wird stattdessen über die Nachfolge des 48-Jährigen.

Warum nicht, schließlich schweigt Craigs Management eisern auf Fragen zur Zukunft des Briten. Und irgendwann muss er als 007 ja abtreten. Und dann? Auf den nächsten Agenten im Geheimdienst ihrer Majestät wird schon eifrig gewettet.

TOM HARDY: Liegt bei den britischen Buchmachern mit Abstand vorn. Dass er harte Kerle spielen kann, hat der 38-Jährige in „Mad Max: Fury Road“ und „The Revenant“ ausreichend unter Beweis gestellt. Als Gangsterboss in „Legend“ zeigte er sich auch charmant, eine weitere Bond-Eigenschaft. Und Lust hätte er - oder hatte er im Oktober. Da sagte er dem „Evening Standard“: „Ich würde es sehr gern machen. Wer nicht? Wenn ich die Chance bekäme, würde ich das richtig rocken.“

DAMIAN LEWIS: Der „Homeland“-Star ist mit 45 Jahren der älteste unter den Bond-Favoriten. Wenn er für mehrere Filme verpflichtet werden sollte, könnte das ein Nachteil sein. Britischen Charme hat der Londoner jedenfalls, der dasselbe Elite-Internat besuchte wie Premierminister David Cameron. Im September hieß es, Lewis habe bereits unterschrieben. Im Januar sagte er Moderatoren des Senders CBS: „Ich könnte es euch sagen, aber dann müsste ich euch töten.“

IDRIS ELBA: Nach der Debatte um die weiß dominierten Oscars wünschen sich viele erst recht einen schwarzen 007. Mit 43 Jahren ist er auch nicht mehr der Allerjüngste, aber eine Facebook-Seite „Wir wollen Idris Elba als James Bond“ hat immerhin mehr als 35 000 Unterstützer. Die Spekulationen nerven ihn allerdings, dem „Telegraph“ sagte er im November sagte: „Genug ist genug. Ich kann nicht mehr drüber reden.“ Es fühle sich an, als sei er im Wahlkampf, dabei sei er das nicht.

TOM HIDDLESTON: „Wenn es sich irgendwann ergibt, wäre das eine außergewöhnliche Gelegenheit“, sagte der 35-Jährige erst Anfang März der „Sunday Times“. Der Vater des gebürtigen Londoners ist Schotte - wie James Bond. Manche Kritiker finden Hiddleston, der wie Damian Lewis auf das Eliteinternat Eton ging, zu zart und jungenhaft für einen 007. Immerhin: In der BBC-Serie „The Night Manager“ spielt er gerade einen britischen Ex-Soldaten und Geheimagenten. Übung hätte er also.

MICHAEL FASSBENDER: Fassbender kam in Heidelberg als Sohn eines Deutschen und einer Nordirin zur Welt und wuchs in Irland auf. Ist der 38-Jährige britisch genug für Bond? Nun: Pierce Brosnan ist Ire, George Lazenby Australier. Der „Playboy“ ermittelte Ende vergangenen Jahres, dass fast jeder zweite Deutsche Fassbender die Lizenz zum Töten zutraue. „Ich bin sehr geschmeichelt, dass Leute mich irgendwie damit verbinden, aber - ich weiß nicht“, sagte er auf eine Frage des Filmportals „Screen Rant“ - im Jahr 2011. Ob das wohl noch gilt?

HENRY CAVILL: Wäre fast schon mal Bond geworden, war den Produzenten 2005 aber zu jung - Craig bekam den Zuschlag. Jetzt spielt Cavill Superman und ist mit 32 Jahren alt genug. Dass er Lust hätte auf die Rolle, ist kein Geheimnis. „Es wäre wunderbar, eines Tages Bond zu spielen“, sagte er dem britischen Magazin „Marie Claire“, und forderte die Produzenten auf: „Wenn ihr das lest, ruft mich an.“

dpa

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