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„Ich habe große Sympathien für Flüchtlinge“

Zislow „Ich habe große Sympathien für Flüchtlinge“

Ex-Ministerpräsident Seite stellt morgen sein zehntes Buch vor

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Ex-Landeschef und Autor Berndt Seite

Quelle: Wüstneck/dpa

Zislow. Tod, Revolution und Gesellschaft – in seinem zehnten Buch widmet sich Mecklenburg-Vorpommerns früherer Ministerpräsident Berndt Seite den großen Themen des Lebens.

„Es heißt „Im Lerchenwald“ und ist etwas zum Blättern, nicht zum Durchlesen“, sagte der 76-Jährige vor der Buchpräsentation morgen in Zislow (Kreis Mecklenburgische Seenplatte).

Die Texte hat der frühere CDU-Politiker, der sich seit dem Abschied aus der Politik dem Schreiben widmet, über Jahre im Stile der „Zettelkästen“ gesammelt.

Seite geht in seinem zehnten Buch auf große Gesellschaftsthemen ein und spart dabei die Flüchtlingsproblematik und das zum Teil einengende Dasein in Parteien nicht aus. „Ich habe große Sympathien für Flüchtlinge, denn ich war ja selber einer“, sagt Seite. Als Fünfjähriger habe er im Leiterwagen der Eltern gesessen, wo ihn nur die Plane vor den Schreien draußen beschützt habe. Die Flucht aus Niederschlesien sei wie die Trecks im Planwagen im Mittleren Westen der USA gewesen. „Das trage ich bis heute mit mir herum“, sagt er. Trotzdem könnten Deutschland und die EU nicht alle Versäumnisse dieser Welt lösen, meint Seite. Stattdessen müsse man korrupten Diktatoren in Asien und Afrika das Handwerk legen. Da sei der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag ein guter Anfang. Seine Sicht geht aus vielen „Notizen“ des Buches hervor. „Die neue Welt, auf die ich so viel Hoffnung gesetzt habe, ist nicht besser geworden“, heißt es mit Blick auf die Annexion der Krim durch Russland.

W. Wagner

OZ

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