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Kultur Keine klaren Favoriten für Literaturnobelpreis
Nachrichten Kultur Keine klaren Favoriten für Literaturnobelpreis
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00:00 13.10.2016

. Als letzter der sechs Nobelpreise wird heute in Stockholm der Literaturpreis 2016 vergeben. Klare Favoriten gibt es in diesem Jahr nicht.

Spekulationen ranken sich vor allem um Romanciers, die auch in den Vorjahren schon als heiße Kandidaten galten: Auf der Liste ganz oben stehen der Kenianer Ngugi wa Thiong’o, der Japaner Haruki Murakami und der US-Amerikaner Philip Roth. In Online-Wettbüros wie „Ladbrokes“ taucht auch der exil-syrische Dichter Adonis auf, der aber wegen seiner politischen Haltung umstritten ist. Aus Sicht vieler Kritiker hat sich Adonis zu wenig vom Assad-Regime distanziert. Als Anwärter auf den Literaturnobelpreis wird zudem der norwegische Dramatiker Jon Fosse genannt, dessen Sprache als karg, kraftvoll und poetisch gerühmt wird. Im vergangenen Jahr ging der Preis an die weißrussische Journalistin und Autorin Swetlana Alexijewitsch. Die Auswahl der Preisträger erfolgt aufgrund von Vorschlägen in einem mehrstufigen Verfahren. Die Nominierungen werden 50 Jahre lang geheimgehalten. Die Auszeichnung ist mit acht Millionen Schwedischen Kronen dotiert (etwa 830000 Euro).

OZ

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