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Kultur Königliches Porzellan als Kulturgut
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00:00 24.11.2016

. Eine neue Ausstellung im staatlichen Porzellanmuseum im bayerischen Hohenberg an der Eger konzentriert sich ganz auf Stücke, die stilbildend waren – oder bis heute als einzigartig gelten. Sie widmet sich voll und ganz den Produkten der dänischen Porzellanmanufaktur Royal Copenhagen.

Bonbonniere, an der der Künstler acht Monate arbeitete. FOTO: DPA

„Wir möchten deutlich machen, welches kulturelle Erbe das künstlerische Handwerk der Manufaktur verkörpert“, sagt Museumsdirektor Wilhelm Siemen. Die kulturhistorische Schau, die an diesem Freitag eröffnet wird, ist zugleich der Auftakt zu einer Ausstellungsserie des Porzellanikons: „Die großen Manufakturen“.

„Was wir hier zeigen, ist Teil der Geschichte – nicht nur einer Manufaktur, sondern eines Landes und einer europäischen Branche“, erklärt Siemen. „Mit einer solchen Ausstellung verkörpern wir den europäischen Geist, wir zeigen gemeinsame Wurzeln der Porzellankultur.“

Bis zum 1. Mai werden rund 300 Exponate zu sehen sein. Rund ein Zehntel davon stammt aus dem Bestand des Museums, der Rest zum Beispiel von Royal Copenhagen selbst, aus dem dänischen Clay Keramik - und aus dem Designmuseum, aus der Royal Danish Collection oder von Privatleihgebern. Sie zeichnen die Geschichte der Manufaktur nach, von der Gründung des Betriebs im Jahr 1775 unter dem Patronat von Königin Juliane Marie über das Design, Sondereditionen und Sammelteller bis zur heutigen Produktion, die historische Muster neu interpretiert.

Eines der bedeutendsten Services, das bisher gemacht worden sei, gehört zur Ausstellung, sagt der Kurator der Ausstellung, Thomas Miltschus. Das „Flora-Danica“-Geschirr ist mit fein ziselierten Pflanzen bemalt, jedes Einzelteil mit einer anderen. Auf die Royal-Copenhagen-Schau folgt dann im Mai eine Extra-Ausstellung, die sich der Wiener Manufaktur Augarten widmet – danach ist Meissen dran. „Porzellan-Manufakturen haben immer wieder Anstöße gegenseitig neu interpretiert“, sagt Direktor Siemen. Und: „Jede von ihnen war auch Pionier.“

OZ

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