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Kultur Koreaner trotz Vorwürfen bei Berlinale
Nachrichten Kultur Koreaner trotz Vorwürfen bei Berlinale
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00:00 14.02.2018

Berlinale. Die Berlinale hat den mit Gewaltvorwürfen konfrontierten südkoreanischen Regisseur Kim Ki-duk bewusst zum diesjährigen Festival eingeladen. Man wolle damit einen Beitrag zu diesem schwierigen, aber wichtigen Thema leisten, erklärte Paz Lazaro, Leiterin der Sektion Panorama. „Kim Ki-duk hat uns zugesagt, sich dieser Debatte, die über seinen Film hinausgehen mag, zu stellen“, so Lazaro. Es sei eine bewusste Entscheidung gewesen. Drei Tage vor Beginn des Festivals begann unterdessen der Ticketvorverkauf unter großem I

nteresse.

Eine südkoreanische Schauspielerin hatte dem Regisseur vorgeworfen, sie bei den Dreharbeiten zu seinem Film „Moebius“ 2013 mit Gewalt zu nicht im Drehbuch enthaltenen Sex- und Nacktszenen gezwungen zu haben. Festivaldirektor Dieter Kosslick betonte, ein koreanisches Gericht habe den Vorwurf der sexuellen Nötigung mangels Beweisen zurückgewiesen. Deshalb habe man sich entschieden, nicht in eine Vorverurteilung zu gehen, sondern Kim Ki-duks aktuellen Film „Human, Space, Time and Human“ zu zeigen. Andere Filme hat Kosslick nach eigenen Angaben wegen laufender Missbrauchsvorwürfe zurückgewiesen. Titel und Namen nannte er nicht.

OZ

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