Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Kultur Mailänder Modewoche: Zwischen Marlene Dietrich und Glamrock
Nachrichten Kultur Mailänder Modewoche: Zwischen Marlene Dietrich und Glamrock
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:52 26.02.2016
Farbenintensiv und dynamisch: Max Mara bei der Modewoche in Mailand. Quelle: Daniel Dal Zennaro
Anzeige
Mailand

Eine Hommage an die emanzipierte Frau - mit diesem Leitbild geht Max Mara in die Modesaison Herbst/Winter 2016/17.

Zu erleben war die Aufführung der neuen Kollektion des italienischen Modehauses am Donnerstagvormittag bei der Mailänder Defilee-Woche „Milano Moda Donna“. „Wo ist der Mann?“ - begleitet von diesem Gesang Marlene Dietrichs schritten die Models bei Max Mara auf dem Laufsteg.

Die Frauen, die Anfang des 20. Jahrhunderts immer mehr in Kunst und Beruf reüssierten, sich in bis dato klassische Männerdomänen vorarbeiteten, waren die Inspiration für eine farbintensive und dynamische Kollektion. Querstreifen an Taschen oder Kragen geben dem Mantel - Basis jeder Max Mara-Kollektion - eine frische Optik. Pailletten-Glitzer trifft auf flauschiges Alpaka.

Alberta Ferretti zeigte am Mittwoch eine sehr dekorative Kollektion, etwa mit einem opulent bedruckten Pyjama-Anzug und eine Bustier-Robe, mit Pflanzen- und Vogelmotiven bestickt. In seiner zweiten Saison als Designer für Roberto Cavalli schwelgte der Norweger Peter Dundas in Anleihen aus dem Glamrock und überhaupt den 1970ern. Das Ergebnis: Samtanzüge zum Beispiel und transparente Kleider, lange Mäntel, ausgestellte Hosen und als wichtiges Accessoire lange Fransenschals.



dpa

Zur Goethe-Zeit reiste ein Architekt in die syrische Wüste und zeichnete dort die Oasenstadt Palmyra ab. Nach der Zerstörung des Weltkulturerbes durch den IS geht von den Bildern jetzt eine schockierende Wirkung aus.

25.02.2016

Der weltweit bekannte Fotograf präsentiert mehr als 100 Bilder in der Kunsthalle Rostock. Die außergewöhnlichen Werke sind noch bis Sonntag zu sehen.

25.02.2016

Goethes „Faust“ in Weimar ist ein Muss - und eine Inszenierung auch immer ein Wagnis für jeden Intendanten. Hasko Weber interessieren in dem seltener inszenierten „Faust II“ die Bezüge zur Gegenwart.

25.02.2016
Anzeige