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Kultur Mann mit der Panda-Maske rockt Rügener Rugard-Bühne
Nachrichten Kultur Mann mit der Panda-Maske rockt Rügener Rugard-Bühne
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09:10 15.07.2013
Der Deutschrapper Cro bei seinem Auftritt vor Hunderten Fans in Bergen auf Rügen. Vor Publikum trägt er Pandamaske. Quelle: Kay Steinke

Wippende Arme, überm Kopf kreisende Pullis und Konfettiregen, der zur bunten Lightshow auf die Köpfe rieselte — vor rund 2500 Besuchern rockte der Deutschrapper Cro am Sonnabend die Rugard-Bühne in Bergen. Seine Musik lässt Knie und Arme wie von selbst wippen — und so hielt es nur wenige Fans auf ihren Sitzplätzen, als der „Panda“ auf der Bühne loslegte. Dabei hatten die überwiegend jungen Besucher schon im Vorfeld einiges in Kauf genommen, um ihrem Idol möglichst nahe zu sein. „Wir warten schon seit 15 Uhr vor dem Eingang, damit wir ganz vorne an der Bühne stehen können“, verriet Lisa Requardt (14) aus Bergen, die mit ihrer Freundin Michelle gekommen war. Auch Lisa Vogel (14) hatte bereits seit mehr als zwei Stunden vor dem verschlossenen Tor an der Rugard- Bühne ausgeharrt. „Cro ist es auf jeden Fall wert.“

Der „Panda“ war erst am Sonnabend mit seiner 20-köpfigen Crew auf der Insel eingetroffen und hatte vor dem Konzert noch einen Vier-Stunden-Dreh mit einem TV-Sender absolviert. „Wir haben schon gestern das Ton- und Lichtequipment aufgebaut und heute den Soundcheck gemacht“, sagte Mike Schorler von In Move, der das Konzert gemeinsam mit dem Mau- Club Rostock organisierte. „Wir mussten uns erst mal auf die Gegebenheiten der Bühnen einstellen, weil es hier abfallendes Gelände ist“, meinte Schorler, der mit 40 Security-Leuten dafür sorgte, dass das Konzert geordnet ablief.

Auch für den Mann mit der Panda-Maske, war Rügen eine Premiere. „Ich bin das erste Mal hier, und es ist wahnsinnig schön“, sagte der der Wahl-Stuttgarter nach dem Auftritt. Trotzdem war er froh, dass er Mütze und Maske ablegen konnte: „ Es ist schön, wenn man wieder ein bisschen Luft kriegt. Ich bin schon klatschnass unter der Mütze, die muss ich jedes Mal wegwerfen.“ Auch was die Masken angeht, hat der Rapper einen riesigen Verschleiß: „Ich habe daheim ungefähr 50 davon!“ Damit sichert sich Cro, der eigentlich Carlo Waibel heißt, ein Stück Normalität im Alltag. „Wenn ich mit meiner Maske rausgehen würde, wäre innerhalb von drei Sekunden eine Horde Menschen um mich rum. Wenn ich ohne die Maske rausgehe, passiert gar nichts.“

Stefanie Büssing

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