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Mecklenburgisches Staatstheater plant 41 Premieren in der neuen Saison

Schwerin Mecklenburgisches Staatstheater plant 41 Premieren in der neuen Saison

Die kommende Spielzeit bringt zahlreiche einschneidende Neuerungen für das Mecklenburgische Staatstheater.

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Lars Tietje, Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin

Quelle: Silke Winkler/dpa

Schwerin. Die kommende Spielzeit bringt zahlreiche einschneidende Neuerungen für das Mecklenburgische Staatstheater. Zum 1. August wird aller Voraussicht nach das Land mit 74,9 Prozent als Mehrheitsgesellschafter bei der größten Bühne des Landes einsteigen, wie Schwerins Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow (Linke) gestern sagte. Die Landeshauptstadt übernimmt zehn Prozent, ebenso der Landkreis Ludwigslust-Parchim. Weitere 5,1 Prozent der Anteile sollen an die Stadt Parchim gehen. Die Entscheidungen der zuständigen Stadt- und Kreisvertretungen stünden unmittelbar bevor, die Schweriner Stadtvertretung werde voraussichtlich am Montag entscheiden. Zugleich wird mit der neuen Spielzeit das bisherige Schweriner Staatstheater mit dem Mecklenburgischen Landestheater Parchim zum „Staatstheater Mecklenburg“ verschmolzen. Damit wird ein erster Teil der von Bildungsminister Mathias Brodkorb (SPD) angestrebten Theaterreform vollzogen.

Als gestern in Schwerin der Spielplan des neuen „Staatstheaters Mecklenburg“ vorgestellt wurde, saß auch der bisherige Parchimer Intendant Thomas Ott-Albrecht mit auf dem Podium. Er kündigte mehrere Schweriner Premieren von Parchimer Kinder- und Jugendstücken an. Das Landestheater wird künftig als Sparte „Junges Staatstheater“ innerhalb des Mecklenburgischen Staatstheaters geführt. Das Programm der neuen Spielzeit trägt vielfach andere Handschriften als bisher. Angekündigt sind 41 Premieren und 32 Konzerttermine. Der neue Schauspieldirektor Martin Nimz setzt stark auf deutsche Klassiker.

Die Spielzeit wird mit Goethes „Faust“ eröffnet, später folgen Kleists „Der zerbrochene Krug“, Gerhart Hauptmanns „Die Ratten“ und Bertolt Brechts „Leben des Galilei“. Die niederdeutsche Fritz-Reuter-Bühne feiert ihr 90-jähriges Bestehen im November mit einer Inszenierung von Fritz Reuters großem Versepos „Kein Hüsung“.

Erstmals in der Geschichte der Schweriner Schlossfestspiele soll es im Sommer 2017 aber keine große Oper auf dem Alten Garten geben, sondern mit der „West Side Story“ ein Musical, sagte Tietje.

OZ

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