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Kultur Miley Cyrus: Cowboystiefel statt Abrissbirne
Nachrichten Kultur Miley Cyrus: Cowboystiefel statt Abrissbirne
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00:00 27.09.2017

Sie war die Disney-Prinzessin, bis sie sich 2013 in einem Befreiungsschlag neu inszenierte, exemplarisch nachzuvollziehen in der Single „Wrecking Ball“, in der sie nackt auf einer Abrissbirne ritt. Im Vergleich zu solchen Bildern oder Cyrus’ letzter Veröffentlichung von 2015 – dem experimentellen Popalbum „Miley Cyrus & Her Dead Petz“, das sie zusammen mit Wayne Coyne von der Rockband The Flaming Lips produzierte – wirkt „Younger Now“ geradezu bieder. Größtenteils handelt es sich bei den neuen Songs um harmlose Popstücke mit Country-Einfluss. Doch die aus Nashville stammende Miley Cyrus zeigt auf „Younger Now“, dass das nichts Schlechtes sein muss: Die Melodien sind nicht nur in der ersten Single „Malibu“, sondern auch der zweiten Veröffentlichung „Younger Now“ und einigen anderen Stücken bezwingend eingängig. Im Vordergrund steht Cyrus’ unverkennbare, leicht näselnde Stimme, die vier Oktaven umfasst. Vor allem in den Tiefen ist sie schön anzuhören. Ansonsten bestimmt das Gitarrenspiel von Produzent und Co-Writer Oren Yoel die Lieder. Dessen Akkorde flirren mal losgelöst durch die Strophen („Malibu“) oder verleihen den Songs eine angenehm erdige Note („Week Without You“, „Thinkin’“). Musikalisch grenzwertig ist das Duett mit Cyrus’ Patentante Dolly Parton, eine nölige Countrynummer („Rainbowland“).

CD: Miley Cyrus, „Younger Now“

(Sony, ab 29.9.)

OZ

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