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Kultur Mit Musik unters Meer
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00:00 28.09.2018
Julia Poggendorf (vorn, Mitte) mit ihren Kollegen vom Besucherservice des Ozeaneums und dem Chor Heartbeat (im Hintergrund). Quelle: Foto: Christian Rödel
Stralsund

Das Ozeaneum macht Musik! Na ja, zumindest wird im Ozeaneum Musik gemacht oder vielmehr ein Musikclip gedreht. Passender Weise handelt es sich um den Ohrwurm „Unter dem Meer“ aus dem Disney-Klassiker „Arielle“. Nur dass in diesem Clip keine kleinen Krabben mit dem Namen Sebastian musizieren. 19 Damen und Herren, die im Ozeaneum arbeiten, haben sich genau diesen Song zum Singen ausgesucht.

Damit beteiligen sie sich an einem Wettbewerb, zu dem das Forschungs- und Bildungsministerium im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2018 aufgerufen hat. Das steht in diesem Jahr unter dem Motto „Arbeitswelten der Zukunft“. „Das beinhaltet nicht nur, wie unsere Arbeitswelt in zehn oder 20 Jahren generell aussieht, sondern es geht auch um den Teamgeist“, sagt Romy Kiebel vom Ozeaneum.

Unter der Überschrift „Klingt nach Teamwork“ waren Unternehmen aufgerufen, einen kleinen Musikfilm zu drehen und diesen auf einer Plattform hochzuladen. Dann wird fleißig von den Usern abgestimmt und hoffentlich der „Gefällt mir“-Button geklickt. Ausgezeichnet werden die Gewinner-Teams durch eine Expertenjury in den drei Kategorien „Der ungewöhnlichste Ort“, „Die spannendste Konstellation“ oder „Der Überraschungsmoment“.

„Als wir auf die Mitsing-Aktion aufmerksam wurden, war ich sicher, dass meine Kollegen für diese kreative Art der Präsentation unserer Teamarbeit zu begeistern sind“, sagt Juana Häusler, Leiterin des Besucherservice. „Allerdings war uns nach unserer ersten Probe allen klar, dass wir harte, nicht alltägliche Arbeit vor uns haben: Singen! Trotzdem, jetzt haben wir eine tolle und authentische Visitenkarte für unser Teamwork entwickelt.“

Die gesangliche Vorreiterrolle im Song hat Julia Poggendorf, die in ihrer Freizeit in einem Chor singt. „Außerdem haben wir uns ein bisschen Verstärkung vom Stralsunder Chor Heartbeat geholt“, erzählt Romy Kiebel, die auch für den Dreh und den Schnitt des Videos verantwortlich ist. „Wir haben im Prinzip immer dann gedreht, wenn es die Zeit der Kollegen und das tägliche Dienstgeschäft zugelassen haben.“ Dafür sind die Museumsmitarbeiter an verschiedenen Orten im Haus unterwegs gewesen.

„Man darf bei all dem aber nicht vergessen, dass es vor allem um den Spaß an der Sache ging“, betont Romy Kiebel. „Und den hatten wir auf jeden Fall. Wir haben so viel gelacht und das Drehen hat Laune gemacht.“ Definitiv habe diese Aktion dazu geführt, dass das Team Ozeaneum noch ein Stück dichter zusammen gerückt ist. „Zumal beim Ozeaneum ohnehin das Schöne ist, dass wir oft abteilungsübergreifend arbeiten“, sagt Romy Kiebel. „Da sitzt niemand allein in seinem stillen Kämmerlein und macht sein Ding.“

In der kommenden Woche soll der Clip auf der Plattform hochgeladen werden. Dann heißt es unter www.wissenschaftsjahr.de/2018/ ordentlich abstimmen.

Miriam Weber

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