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Mit sanften Songs ganz nah dran am Publikum – Revolverheld in Rostock

Rostock Mit sanften Songs ganz nah dran am Publikum – Revolverheld in Rostock

Mit ihrer 2015 erschienenen CD „MTV unplugged“ hatten Revolverheld so viel Erfolg, dass sie sich entschlossen, mit dem Programm auf Tour zu gehen.

Rostock. Mit ihrer 2015 erschienenen CD „MTV unplugged“ hatten Revolverheld so viel Erfolg, dass sie sich entschlossen, mit dem Programm auf Tour zu gehen. So am Donnerstag in der Rostocker Stadthalle: Die Titelliste orientierte sich an der gleichnamigen Revolverheld-CD. Die Songs gab es also in „abgespeckten“ Versionen, nicht ganz so rockig, in halbakustischem Gewand. Zunächst spielte die Band auf einer kleinen Bühne mitten im Publikum, dort hatten sich die sechs Musiker hingezwängt.

Sänger Johannes Strate fühlte sich sehr wohl und nahm Kontakt zum Publikum auf. Dazu spielte Revolverheld Lieder wie „Hamburg hinter uns“ oder „Das kann uns keiner nehmen“. Das war im ersten von drei Akten des „MTV unplugged“-Konzerts. Maria Jonas (32) aus Elmenhorst ist Revolverheld-Fan der ersten Stunde. „Ich hatte 2006 das erste Album und bin von Potsdam an die Küste gezogen – daher verbinde ich diese Musik mit dem Norden“, erzählt sie. „Die Musik ist schön rockig und irgendwie echt.“

Dann wechselten Revolverheld auf die große Bühne. Nun waren – mit Backgroundsängerinnen, Trompeter und Perkussionist – zehn Musiker auf der Bühne. So ging’s mit Akt zwei der Show weiter, darunter Titel wie „Immer in Bewegung“ oder „Darf ich bitten?“. Dabei ging etwas mehr die Post ab. Das Publikum hatte sich warmgetanzt – die vorwiegend weiblichen Fans jedenfalls. Die Band, bestehend aus Hamburgern und Bremern, gibt’s seit 2002. Auch wegen ihrer Herkunft hat die Gruppe in Norddeutschland eine große Fangemeinde. Ein bisschen „Regionalpatriotismus“ war auch in Rostock zu spüren. Es sind Titel wie „Die Welt steht still“, „Freunde bleiben“, „Ich lass‘ für dich das Licht an“, „Du trägst keine Liebe in dir“, die schnell zu Hits wurden. Das Konzept, die „Unplugged“-Idee mit auf Tour zu nehmen, ist aufgegangen.

Thorsten Czarkowski

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