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Kultur „Moby Dick“ zum Anfassen
Nachrichten Kultur „Moby Dick“ zum Anfassen
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00:00 21.06.2017

Vor der Rostocker Halle 207 liegt ein Wal. Zwölf Meter lang, aus Holz, großen und kleinen Ästen, bunten Kabelbindern. Der weiße Wal in Gelb, Rot und Grün steht als Symbol für die Premiere des Theaterstücks „Moby Dick“ am Sonntag, 25. Juni (11 Uhr) in der Halle 207. Das Rostocker Volkstheater hat das Kinderstück im Programm seiner Sommerbespielung.

Gemeinsam mit der „Kunst.Schule.Rostock“ in der Frieda 23, Schülern und Lehrern des Allgemeinen Förderzentrums Danziger Straße in Rostock und den beiden Künstlern Iris und Reinhard Thürmer entstand das Kunstwerk. „Wir haben mit den Kindern etwas geschaffen, das bleibt,“ sagt Iris Thürmer stolz. Das Künstlerpaar aus Wolthof bei Grimmen leitet das Wal-Projekt innerhalb der Projektwoche an der Schule. Zunächst hat Manuela Morlok, pädagogische Leiterin am Volkstheater, den Siebtklässlern die Geschichte um „Moby Dick“ nahegebracht. Dann haben die Schüler die Eindrücke zeichnerisch umgesetzt und daraus die Skulptur entwickelt.

Bis Ende Juli wird „Moby Dick“ als Familienstück nach dem Buch von Herman Melville in der Halle 207 aufgeführt. So lange soll die Skulptur auch stehen bleiben. „Je mehr die Skulptur wuchs, desto mehr stieg auch die Freude der Schüler an diesem Projekt. Ich habe völlig neue Seiten an ihnen kennenlernen dürfen“, berichtet Klassenlehrer Robert Winkelmann.

Das bestätigen auch Borislava (15) und Fabian (14): „Das Schönste war die Arbeit als Team und dass wir zusehen konnten, wie unser Modell größer wurde. Das Projekt hat uns als Klasse mehr zusammengebracht.“ Laura Jagusch

OZ

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