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„Moonlight“ gewinnt Preis der US-Autoren

Noch ein Preis „Moonlight“ gewinnt Preis der US-Autoren

Die Oscar-Nacht steht bevor. Kurz vorher gewinnt „Moonlight“ noch die Auszeichnung für das beste Drehbuch. Den Oscar-Favoriten „La La Land“ lässt der US-Autorenverband leer ausgehen.

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Drehbuchautor Barry Jenkins bei den Writers Guild Awards 2017.

Quelle: Ariana Ruiz

Los Angeles/New York. Eine Woche vor der Oscar-Nacht hat das Filmdrama „Moonlight“ den Preis des US-Autorenverbandes für das beste Originalskript gewonnen.

Der Verband Writers Guild of America (WGA) ehrte den „Moonlight“-Regisseur und Drehbuchautor Barry Jenkins in der Nacht zum Montag im kalifornischen Beverly Hills. Sein Skript setzte sich unter anderem gegen die Vorlagen für „La La Land“ und „Manchester by the Sea“ durch. „Moonlight“ ist die Geschichte eines schwarzen Jungen, der unter Junkies in Miami aufwächst und später selbst in den Drogensog gerät. Der Film hat Aussicht auf acht Oscars. 

Der WGA-Preis für das beste adaptierte Drehbuch ging an Eric Heisserer für das Science-Fiction-Abenteuer „Arrival“. Darin versucht eine junge Sprachforscherin, mit den Außerirdischen in einem auf der Erde gelandeten Raumschiff Kontakt aufzunehmen. Heisserers Drehbuch basiert auf dem Roman „Story of Your Life“ von Ted Chiang. Verlierer waren die ebenfalls nominierten Skripts für „Fences“, „Hidden Figures“ und „Nocturnal Animals“. 

Die Preisverleihungen der WGA-Verbände an der West- und Ostküste fanden zeitgleich in Los Angeles und New York statt. Sie wurden unter anderen vom Sender Fox TV übertragen. 

Der dreifache Oscarpreisträger Oliver Stone (70) wurde vom WGA für sein Lebenswerk geehrt. Der Verband verlieh dem Regisseur, Produzenten und Drehbuchautor den „Laurel Award“ für seine schriftstellerische Arbeit. 

Stone war 1978 erstmals für das adaptierte Drehbuch von „12 Uhr nachts - Midnight Express“ mit einem Oscar ausgezeichnet worden. 1986 würdigte ihn die Oscar-Akademie als Regisseur des Kriegsdramas „Platoon“ mit der goldenen Trophäe und 1989 für die Regie von „Geboren am 4. Juli“. Für seinen jüngsten Film „Snowden“ schrieb er das Drehbuch und führte Regie. 

dpa

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