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AC/DC freuen sich auf „fantastische Show“ in Hamburg

Hamburg AC/DC freuen sich auf „fantastische Show“ in Hamburg

Teufelshörner, Glockenschläge, „TNT“ - wenn die australischen Hardrocker von AC/DC rufen, wissen die Fans, worauf sie sich einlassen. Aber eines ist diesmal ganz neu - der Mann am Mikro.

Hamburg. Als die Rock-Sensation bekanntgegeben wurde, gab es nicht nur positive Stimmen. Nach den ersten gemeinsamen Konzerten aber scheint klar: Axl Rose und AC/DC - das passt.

Davon können sich am Donnerstagabend auch die Fans in Deutschland überzeugen, wenn die australische Band um Gitarrist Angus Young (61) mit dem Frontmann von Guns N'Roses das Hamburger Volksparkstadion rocken will. „Wir freuen uns auf eine fantastische Show und das erste Konzert 2016 in Deutschland“ sagte Angus Young.

Rose (54) ist dabei, weil AC/DC-Sänger Brian Johnson (68) zumindest vorübergehend das Mikro aus der Hand legen muss. Wenn er nicht sofort eine Pause einlege, drohe ihm der Verlust seines Gehörs, hieß es von den Ärzten. AC/DC waren da gerade mit ihrer „Rock Or Bust“-Tournee in den USA unterwegs. Mitte April dann die Sensation: Rose springt ein, die Fortsetzung der Welttour mit den weiteren Deutschland-Stationen Leipzig (1. Juni) und Düsseldorf (15. Juni) ist gerettet.

Und die Zwischenbilanz nach fünf der zwölf Konzerte in Europa fällt positiv aus. „Es hat Spaß gemacht, es war sehr aufregend“, sagte Angus Young im Interview der Deutschen Presse-Agentur. Es sei natürlich anders als mit Johnson. „Aber Axl hat Spaß dabei. Er macht es sehr gut.“

Vor Beginn der Tour war der spektakuläre Coup nicht nur begrüßt worden. Kollegen wie Noel Gallagher oder The Who-Sänger Roger Daltrey rümpften die Nase, manch Fan - auch in Hamburg - gab die Karte zurück. Die Premiere in Lissabon am 7. Mai aber glückte. „Die Angst war unbegründet: Mit Axl Rose ist AC/DC immer noch AC/DC“, urteilte das portugiesische Blatt „Público“.

Gewürdigt wurde auch, dass Rose großen Respekt vor der Band gezeigt hatte, die seit 1973 rockt und mehr als 150 Millionen Alben weltweit verkaufte. Vor allem die Songs von „Back In Black“ seien „eine große Herausforderung“, hatte Rose gesagt. Der Mann aus dem US-Bundesstaat Indiana hatte die Band kontaktiert und seine Hilfe angeboten.

Für immer soll die Zusammenarbeit aber nicht sein. Denn Rose tourt seit April auch wieder mit Guns N'Roses und seinem alten Kollegen Slash. Und der unermüdliche Johnson betonte vor fünf Wochen, er wolle zurückkehren: „​Meine Ärzte haben mir gesagt, dass ich weiter in Studios Musik aufnehmen kann, und das will ich auch tun.“​

dpa

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