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Musik Ab zum Mars: Styx auf endloser Rock-Mission
Nachrichten Kultur Musik Ab zum Mars: Styx auf endloser Rock-Mission
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00:00 22.06.2017

Die amerikanische Band Styx hat sich mehrfach in den weltweiten Rock-Almanach eingetragen, allerdings ist das schon eine Weile her. Das waren Platten wie „The Grand Illusion“ (1977), „Paradise Theatre“ (1981) oder „Kilroy Was Here“ (1983). Es folgte, wie bei vielen anderen Gruppen jener Ära, eine längere Zeit der Unsicherheit: Auflösung, Neugründung, Tod, Streitereien, Umbesetzungen.

Neue eigene Songs waren zuletzt 2003 auf der Styx- CD „Cyclorama“ zu hören. Das klang erstaunlich frisch, in der Schwebe zwischen Mainstream-Rock und Folk, verfeinert mit einem Progressive-Touch.

Danach hielt sich die Gruppe mit Best-Of-Alben und ausgiebigem Touren über Wasser.

Die Band meldet sich jetzt mit ihrem 16. Studioalbum zurück. Und wieder ist es ein Konzeptwerk. „The Mission“ verarbeitet die Geschichte einer Marsmission, die im Jahr 2033 startet. Die Story wird aus der Perspektive der Besatzung der Raumfähre „Khedive“ erzählt, die sich auf diese besondere Reise begibt. Denn es gibt kein Zurück.

Styx hat langjährige Erfahrungen mit Konzeptalben, spielt musikalisch clever mit ihren alten Stärken. Die Musiker wandeln sicher zwischen Rock und Folk, wo sie zu ihren neuer Fische finden. Zwei Jahre lang haben die Styx-Mitglieder an diesem Album gearbeitet, es hat sich gelohnt. Hilfe kam von außen: Großen Einfluss auf das Konzept hatte der Musiker Will Evankovich, der mit Styx-Mitglied Tommy Shaw die Story entwickelte. Von der Styx-Gründungsmannschaft 1972 ist heute noch Gitarrist James „JY“ Young prägend, der mit Gitarrist und Sänger Tommy Shaw den Bandsound bestimmt, neue Akzente setzt Keyboarder und Sänger Lawrence Gowan. Neue Styx-Songs wie „Red Storm“ oder „The Outpost“ zeigen, dass alles noch funktioniert. Mission erfüllt. Styx: „The Mission“ (Universal), als CD, LP und digitaler Download

Thorsten Czarkowski

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