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Älter, weiser, ruhiger: Usher

Älter, weiser, ruhiger: Usher

An Superlativen mangelt es Usher nicht. Vier seiner Alben landeten auf dem ersten Platz der US-Charts, darunter auch sein letztes, „Looking 4 Myself“ (2013).

An Superlativen mangelt es Usher nicht. Vier seiner Alben landeten auf dem ersten Platz der US-Charts, darunter auch sein letztes, „Looking 4 Myself“ (2013). Und der Absatz stimmt: Weltweit verkaufte Usher insgesamt über 65 Millionen Alben, neun Songs brachte er in den USA auf den ersten Platz der Charts. Und der so aufgebaute Promi-Status wirkt: Dann saß Usher auch noch in der Jury der TV-Show“

„The Voice“, was seinen Bekanntheitsgrad noch einmal ein bisschen erhöhte.

Aber der Erfolg muss immer wieder neu erkämpft werden. Und nun also ist die CD „Hard II Love“ da, das neue Werk von Usher, der übrigens inzwischen 37 Jahre alt ist. Recht ruhig steigt der Künstler ein: „Need U“ und „Missing U“ heißt der Doppeltrack zum Anfang, getragen von warmen Keyboardsounds, verbunden sind die beiden Songs durch ein bisschen Konversation mit der indischen Schauspielerin (und Bollywood-Star) Pryannka Chopra. Was verbindet die beiden? Nun, schließlich kann auch Usher mit ein bisschen Schauspielerfahrung aufwarten, so spielte er unter anderem bereits 1999 eine kleine Rolle in der US-Komödie „Eine wie keine“.

Beim Einstieg in die CD wird schon deutlich: Die neue Produktion von Usher vereint den souligen Ansatz der Siebziger mit den Möglichkeiten heutiger Studiotechnik. Freilich verlässt Usher seine Kernkompetenz nicht, die ist nun mal der R&B, wie gleich danach bei „No Limit“ zu hören ist. Der Titeltrack ist eine sparsam instrumentierte, aber dramatische Ballade.

Die sehr gelassene Stimmung setzt sich auf dem ganzen Album fort, der Song „Downtown“ hält den R&B schön in der Schwebe. Doch Abwechslung gibt es allerdings genug: Der Titel „FWM“ zum Beispiel hat eine lebendige und etwas vertrackte Rhythmik, „Bump“ kommt als romantisches R&B-Stück, „Tell Me“ wiederum ist eine überlange Ballade. Alles nicht so kommerziell wie gedacht, aber der Erfolg ist vielleicht nicht mehr so wichtig für jetzt etwas älteren Usher. Usher „Hard II Love“ (RCA/Sony), seit 16. September im Handel

Thorsten Czarkowski

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