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Als Kleiner unter den Großen: Little Richard ist 85

Als Kleiner unter den Großen: Little Richard ist 85

Aus armen Verhältnissen stammend wurde der US-Amerikaner zum Superstar / Jetzt hat der Musiker Geburtstag gefeiert

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Little Richard – der nach seiner LP „The King of Rock’n’Roll“ (1971) oft diesen Titel trug – bei einem Konzert 1997

Quelle: Foto: Herbert Spies / Dpa

Der Tod von Fats Domino im Oktober hat Little Richard schwer getroffen. „Er hat mich als Entertainer beeinflusst“, sagte Little Richard danach in einem seiner extrem seltenen  Interviews dem Magazin „Rolling Stone“. „Ich habe ihn geliebt, seine Kinder, seine Ehefrau, sie alle. Er war ein guter Mann, wir waren sehr enge Freunde.“ Zudem seien jetzt fast alle großen Musiker aus den Anfängen des Rock’n’Roll tot – „nur noch ich und Jerry Lee Lewis sind übrig“.

Auch um die Gesundheit von Little Richard, der seit Jahren sehr zurückgezogen und nach einer Hüftoperation angeschlagen im US-Bundesstaat Tennessee lebt, gibt es immer wieder Spekulationen – aber es gehe ihm gut, stellt der Musiker klar. „Gott war gut zu mir. Jeden Samstag gehe ich in die Kirche, jeden Samstag, das verpasse ich nie. Und freitags eröffne ich den Sabbattag. Ich fühle mich wunderbar.“

Mit einem einzigen unverständlichen Schrei hatte er vor mehr als einem halben Jahrhundert die Musikwelt in den Rock’n’ Roll katapultiert: „

A-wop-bop-a-loo-bop-wop-bam-boom!“, rief Little Richard 1955 bei den Aufnahmen zu seinem längst legendären Song „Tutti Frutti“ in einem Tonstudio in New Orleans ins Mikrofon. Auf der Bühne war ihm kurz zuvor die Idee zu dem Ausruf gekommen. „Tutti Frutti“ kletterte hoch in die Charts und der bis dahin unbekannte Musiker wurde zum Superstar.

Knapp drei Jahre lang schwimmt Little Richard auf der Erfolgswelle, tourt durch die USA, feiert offen bisexuell wilde Partys mit Männern, Frauen und Alkohol und wird immer öfter als „Gott des Rock’n’Roll“ bezeichnet.

Aber dann ist plötzlich Schluss. Bei einer Konzertreise nach Australien 1957 entscheidet sich Little Richard spontan, die Musik hinzuschmeißen und Priester zu werden. Seitdem lebt der schrille Künstler zwischen zwei Welten – der Kirche und der Musik.

OZ

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